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Silvesternacht: Staatsanwältin sieht keine sexuelle Nötigung

Silvesternacht: Staatsanwältin sieht keine sexuelle Nötigung
Silvesternacht: Staatsanwältin sieht keine sexuelle Nötigung
Markus Boehm

In einem Prozess um die massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht hat die Staatsanwaltschaft den Vorwurf der versuchten sexuellen Nötigung fallengelassen. Das Opfer habe den 26-jährigen Angeklagten im Prozess nicht wiedererkannt, sagte die Staatsanwältin.

Sie forderte für den Algerier eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten wegen Hehlerei und versuchten Diebstahls.

Das Verfahren gegen den 26-Jährige war der erste Fall, in dem ein  Sexualdelikt angeklagt war. Bisher sind in Köln neun Männer unter anderem wegen Diebstahls in der Silvesternacht verurteilt worden.

Der Angeklagte hatte über seinen Verteidiger erklärt, er habe das Handy der Frau von einem Bekannten gekauft. Zudem gestand er einen Autoaufbruch, bei dem er auf frischer Tat ertappt worden war. Das Urteil soll noch am Freitag gesprochen werden.