CORONA-PANDEMIE

Söder will Testpflicht für Berufspendler aus Hotspots

Die Corona-Zahlen steigen und steigen – in manchen Regionen in ungeahnte Höhen. In Bayern soll nun eine Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Corona-Hotspots eingeführt werden.
dpa
Markus Söder
„Wer Grenzen offen halten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen.”: Markus Söder. Foto: Peter Kneffel/dpa
München.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Freistaat eine Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Corona-Hotspots einführen.

Wer sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, soll künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Das sagte Söder am Mittwoch in einer Regierungserklärung zur Corona-Krise im Landtag in München.

„Unser Ziel ist, dass die Grenzen offen bleiben”, betonte Söder, fügte aber hinzu: „Wer Grenzen offen halten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen.”

Die Maßnahme wird voraussichtlich vor allem Berufspendler aus Österreich und Tschechien treffen. Tschechien, das europaweit zu den Ländern mit den höchsten Infektionsraten je 100.000 Einwohner zählt, gilt laut Robert Koch-Institut ebenso als Risikogebiet wie die direkt an Bayern grenzenden österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg.

© dpa-infocom, dpa:201021-99-26028/4

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