WINDHORST STEIGT EIN

„Spiegel”: Hertha bekommt minimum 125 Millionen von Investor

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel” einen neuen finanzkräftigen Investor gefunden.
dpa
Hertha-Geschäftsführung
Finanzchef Ingo Schiller (l) und Sportchef Michael Preetz leiten die Geschicke von Hertha BSC. Foto: Andreas Gora
Berlin.

Demnach soll Unternehmer Lars Windhorst mindestens 125 Millionen Euro bei den Berlinern investieren. Dem Bericht zufolge erwirbt der Geldgeber über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 37,5 Prozent am Hauptstadtclub.

Maximal könnte Tennor künftig 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA, der Profi-Abteilung des Vereins, besitzen. Für die zusätzlichen Anteile müsste in einem zweiten Schritt weiteres Geld bezahlt werden. Insgesamt könnte Hertha laut „Bild”-Zeitung bis zu 225 Millionen Euro im Rahmen dieses Deals erhalten.

„Die Hertha kann wie andere Klubs in London oder Madrid zu einem echten 'Big City Club' werden”, sagte Windhorst dem „Spiegel”. Er erhoffe sich von der Präsenz der Hertha in der Hauptstadt ein enormes Wachstum. Der Club wolle das zusätzliche Geld vor allem in den Kauf neuer Spieler investieren. „Das erhöht unsere Chancen, mittelfristig in Reichweite internationaler Plätze zu kommen”, sagte Geschäftsführer Michael Preetz. Vom Club gab es zunächst keine Bestätigung zum Umfang des Deals.

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