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Strafversetzung für Red Bull wegen fünftem Motor

Strafversetzung für Red Bull wegen fünftem Motor
Strafversetzung für Red Bull wegen fünftem Motor
Yoan Valat

Die beiden Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat müssen beim Großen Preis von Österreich jeweils um zehn Positionen weiter hinten starten.

In beiden Autos muss beim achten Saisonlauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in Spielberg ein fünfter Motor eingesetzt werden. Dies bestätigte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko der österreichischen Nachrichtenagentur APA vor dem ersten freien Training.

Laut Reglement stehen jedem Piloten vier Antriebseinheiten pro Saison zur Verfügung. Wird ein weiterer Turbo-Sechszylinder benötigt, hat dies automatisch eine Strafversetzung um zehn Plätze zur Folge.

Der Australier Ricciardo tritt bereits im ersten freien Training auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit dem neuen Motor an. Der Russe Kwjat fährt laut Marko am Samstag mit dem fünften Triebwerk. «Uns bleibt nichts anderes übrig, zumindest bei Kwjat», sagte Marko. Die Analyse habe ergeben, dass der Renault-Antrieb voraussichtlich nicht das gesamte Rennwochenende halten würde. Bei Ricciardo wird der Motor aus taktischen Gründen gewechselt, da sich Red Bull auf der hauseigenen Strecke wegen des PS-Nachteils gegenüber der Konkurrenz keine Chancen ausrechnet.