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Staatsschutz ermittelt nach Brand in Flüchtlingshaus

Staatsschutz ermittelt nach Brand in Flüchtlingshaus
Staatsschutz ermittelt nach Brand in Flüchtlingshaus
Daniel Bockwoldt

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Woldegk in Mecklenburg-Vorpommern hat sich der polizeiliche Staatsschutz eingeschaltet. «Es wird geprüft, ob es einen politisch motivierten Hintergrund gibt», sagte eine Polizeisprecherin am Morgen in Neubrandenburg.

Konkrete Hinweise darauf gab es zunächst aber nicht. Wegen des Feuers hatten am Montagabend 35 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, darunter zehn Flüchtlinge. Ein 76-Jähriger und ein 14-jähriges Mädchen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von Brandstiftung in den Kellerräumen aus. Ein Spezialist sollte den Tatort untersuchen.

Da der Qualm ins Treppenhaus zog, war den Bewohnern nach Angaben der Polizei der Fluchtweg abgeschnitten. Die Feuerwehr musste die Menschen über Drehleitern retten. Das Haus war zunächst unbewohnbar, so dass die Menschen in Notunterkünften unterbracht werden mussten.

In Woldegk waren zehn Tage zuvor zwei Autos in Brand gesetzt worden. Der Fall wurde noch nicht aufgeklärt.