UNWETTER IN OSTDEUTSCHLAND

Starkregen und Gewitter – Probleme an Berliner Flughäfen

Vor allem im Osten Deutschlands gab es in der Nacht Unwetter. Auch am Mittwoch soll es warn bleiben, am Nachmittag kann es wieder größere Mengen regnen.
dpa
Unwetter über Brandenburg
Blitze zucken am Himmel über Michendorf in Brandenburg. Foto: Julian Stähle
Nasswarm
Das heftige Sommergewitter macht diesem Mann in Berlin scheinbar wenig aus. Foto: Gregor Fischer
Berlin.

Starkregen und Gewitter haben für Probleme an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gesorgt. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen konnten Passagiere an den beiden Airports für mehrere Stunden weder ein- noch aussteigen, so ein Sprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Wie viele Passagiere betroffen waren, konnte er zunächst nicht sagen. Vor allem im Osten Deutschlands gab es am Abend und in der Nacht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Unwetter. In Sachsen und Brandenburg fielen zum Teil Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Auch in Bayern, Berlin und Brandenburg gab es Gewitter. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam musste die Feuerwehr mehr als 100 Mal ausrücken. Mehrere Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Wasser sammelte sich auf einigen Straßen, ebenso in Berlin.

In Berlin wurde um Mitternacht der Ausnahmezustand "Wetter" ausgerufen. Dabei werden Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet, nicht nach der Zeit des eingehenden Notrufes. Gegen 3.00 Uhr morgens hatte sich die Situation beruhigt. Während dieser drei Stunden wurde die Feuerwehr zu rund 160 wetterbedingten Einsätzen gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Auch am Mittwoch wird es warm

In der Hauptstadt stürzten Bäume um, Keller liefen voll. Zudem wurden Teile von Autobahnen und Straßenzüge überschwemmt. Im gesamten Stadtgebiet fielen außerdem Ampeln aus, wie die Verkehrsinformationszentrale mitteilte.  Größere Schäden blieben zwar aus, die Folgen waren aber noch viele Stunden später sichtbar. Die Autobahn 115 war auch noch am Mittwochmorgen zwischen Spanischer Allee und Kreuz Zehlendorf in beiden Richtungen gesperrt, wie ein Polizeisprecher sagte. Hier fanden Reinigungsarbeiten der verschmutzen Fahrbahnen statt. Auch auf der Stadtautobahn 100 in Höhe Ausfahrt Kaiserdamm musste die Fahrbahn in Richtung Neukölln gereinigt werden.  S

tarke Regenfälle hatten auch in Potsdam mehrere Straßen überflutet. Die Zeppelinstraße musste laut Polizei für Fahrzeuge am Dienstagabend zumindest streckenweise komplett gesperrt werden. Zudem gab es in mehreren Eingangsbereichen von Wohnhäusern größere Wassermengen.

Die Temperaturen bleiben im Osten Deutschlands auch am Mittwoch sehr hoch. Die Spitzenwerten liegen nach DWD-Angaben bei bis zu 34 Grad, besonders warm werde es etwa in Frankfurt/Oder (Brandenburg). Vor allem am Nachmittag könnte es aber größere Regenmengen geben mit mancherorts mehr als 30 Litern pro Quadratmeter in der Stunde, etwa in Teilen Sachsens, sagte ein DWD-Sprecher. Im Westen liegen die Höchstwerte demnach mancherorts bei unter 20 Grad.

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