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Steinmeier fordert von Afrika harten Kampf gegen Korruption

Steinmeier fordert von Afrika harten Kampf gegen Korruption
Steinmeier fordert von Afrika harten Kampf gegen Korruption
Bernd von Jutrczenka

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Staaten Afrikas zum härteren Kampf gegen Korruption aufgefordert.

Auf seiner Afrika-Reise sagte der SPD-Politiker, zu einem guten Umfeld für Investitionen gehöre «in allererster Linie» die Bekämpfung der Korruption. «In vielen Ländern, die wir auch jetzt hier besuchen, lässt das sehr zu wünschen übrig», sagte Steinmeier der Deutschen Welle. «Hier geht es nicht um Wunsch und Vorstellung, sondern um Leistung und Gegenleistung.»

Steinmeier hielt sich am Samstag in Uganda auf, der dritten Station seiner viertägigen Afrika-Reise. In der Hauptstadt Kampala stand unter anderem ein Gespräch mit Präsident Yoweri Museveni auf dem Programm, der in dem ostafrikanischen Staat bereits seit 1986 an der Macht ist. Steinmeier wollte aber auch zwei Kandidaten der Opposition treffen, die bei der Präsidentenwahl im Februar 2016 gegen Museveni antreten wollen.

Uganda gehört in Afrika zu den Ländern mit besonders viel Korruption. Auf einer Rangliste der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International liegt das Land auf Platz 142 von 175 Staaten. Letzte Station der Reise Steinmeiers ist am Sonntag Tansania. Zuvor war der Außenminister in Mosambik und in Sambia.