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Steinmeier kritisiert «Verzögerungstaktik» im Südsudan

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat den Konfliktparteien im Südsudan «Verzögerungstaktik» vorgeworfen. Der Druck der internationalen Gemeinschaft müsse deshalb «deutlich erhöht werden», zitierte Ministeriumssprecher Martin Schäfer den Minister. Für Flüchtlingshilfe stellte die Bundesregierung annähernd eine halbe Million Euro zur Verfügung. Im Südsudan waren Mitte Dezember schwere Kämpfe zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir und Getreuen seines ehemaligen Vize Riek Machar entbrannt. Die geplanten direkten Friedensgespräche kommen bislang nicht in Gang.