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Studie: Deutsche nehmen weiter zu viel Antibiotika

Die Deutschen nehmen unverändert zu viel Antibiotika. Das Arzneimittel büßt damit zusehends seine Wirkung ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die in Berlin vorgestellt wurde. Mit Blick auf die Diagnose waren im vergangenen Jahr demnach fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig. Die Folge: Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen. Infektionen würden - etwa im Krankenhaus - wieder zur Gefahr, weil Antibiotika nicht mehr wirkten.