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Studie: Mehr Freizeit führt oft zu Aktionismus

Studie: Mehr Freizeit führt oft zu Aktionismus
Studie: Mehr Freizeit führt oft zu Aktionismus
Oliver Berg

Die im historischen Vergleich beispiellos große Freizeit macht die Menschen laut einer Studie nur noch ruheloser. Forscher haben bei einer repräsentativen Befragung festgestellt, dass zum Beispiel die Österreicher in ihrer Freizeit nicht weniger als 19 Aktivitäten nachgehen.

Das seien fünf mehr als noch vor 15 Jahren, teilte das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (ITF) in seinem am Dienstag in Wien veröffentlichten Forschungstelegramm mit.
40 Prozent der Aktivitäten gehörten zur «Mediennutzung» - vom Fernsehen bis zum Internet. Nur 19 Prozent seien aktive Beschäftigungen wie Spazierengehen, Sport und Ausflüge.

Vier von fünf Menschen meinten, sie hätten weniger Zeit denn je, sagte Institutsleiter Peter Zellmann. «Die technischen
Möglichkeiten stehlen uns letztlich mehr Zeit als sie uns geben.»