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Stuttgart setzt «Menschenfreund» Loriot ein Denkmal

Stuttgart setzt «Menschenfreund» Loriot ein Denkmal
Stuttgart setzt «Menschenfreund» Loriot ein Denkmal
Franziska Kraufmann

Ein Platz mit seinem Namen und das berühmte Sofa samt Mops als Bronze-Skulptur in Bremen und nun ein Denkmal in Stuttgart: Der vor mehr als zwei Jahren gestorbene Loriot, mit bürgerlichem Namen Vicco von Bülow, bleibt unvergessen.

Mit einer Stele aus Auerkalk samt Familienwappen erinnert Baden-Württembergs Landeshauptstadt seit Dienstag an das Wirken des Humoristen, der an diesem Tag 90 Jahre alt geworden wäre.

Das Denkmal steht auf dem Eugensplatz, von dem man einen weiten Blick über die Innenstadt hat - vor dem Haus, in dem die Familie von Bülow ab 1938 wohnte. Der 1923 in Brandenburg an der Havel geborene Loriot ging in Stuttgart zur Schule und war bereits in jungen Jahren als Komparse am Theater aktiv, ehe er seine Fernsehkarriere startete.

Bei aller Ironie, Satire und Bissigkeit sei Loriot «immer Menschenfreund, immer menschenoffen und immer tolerant» gewesen, sagte Kultur-Bürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU). Loriot sei Stuttgart stets verbunden gewesen.

Das Loriot-Denkmal in Stuttgart dürfte nicht das letzte zu seinen Ehren bleiben: Auch Brandenburg an der Havel will an den Ehrenbürger und Sohn der Stadt erinnern. Die Planungen laufen bereits.