GROßE LEINWAND

Sven Martinek mag amerikanische Filme

Schauspieler Sven Martinek (55, „Morden im Norden”) liebt klassisches Hollywood-Kino. „Darin geht es eigentlich immer um den Weg einzelner Menschen, die etwas durchmachen, sich dabei selbst erkennen, die aus der Schwäche eine Stärke entwickeln und am Ende siegen – das sind doch die tollsten Geschichten”, sagte Martinek der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
dpa
Sven Martinek
Sven Martinek mag großes Hollywood-Kino. Foto: Jörg Carstensen
Hamburg.

Sergio Leones Western „Spiel mir das Lied vom Tod” aus dem Jahr 1968 habe er schon 38 Mal gesehen. „Der Film ist wie eine große Oper erzählt – eine solche monumentale Erzählweise ist selten geworden”, sagte Martinek.

„Irgendwer hat mal gesagt: „In Deutschland produzieren sie Filme wie Handelsware und verkaufen sie wie Kunst – und in Amerika produzieren sie Kunstwerke und verkaufen sie wie Handelsware”, so Schauspieler. „Ich finde, da ist etwas Wahres dran, wenngleich es sehr schwarz-weiß gezeichnet ist.”

Ins Kino geht Martinek gern mit seinem Kollegen Ingo Naujoks (57) – meist nach Drehschluss zur gemeinsamen ARD-Vorabendserie „Morden im Norden”. Ab Montag (23. September, 18.50 Uhr), ermitteln die Publikumslieblinge wieder in der sechsten Staffel.

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