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Sydney begrüßt 2016 - und die weltweite Party geht erst los

Sydney begrüßt 2016 - und die weltweite Party geht erst los
Sydney begrüßt 2016 - und die weltweite Party geht erst los
Mick Tsikas

Mit einem spektakulären Feuerwerk haben die Menschen in Sydney friedlich und ausgelassen ins Neue Jahr gefeiert. Schätzungen zufolge versammelten sich rund 1,6 Millionen zur Silvesterparty.

Um Mitternacht in Australien - also 14 Uhr deutscher Zeit am Donnerstag - erleuchteten Tausende Raketen den Himmel über der australischen Metropole. Die berühmte Harbour Bridge neben dem markanten Opernhaus verwandelte sich in einen vielfarbigen Wasserfall aus Lichtern. Das 20-minütige Spektakel lässt sich die Stadt umgerechnet 4,7 Millionen Euro kosten.

Manche Besucher campierten schon seit Dienstag am Hafen von Sydney, um die besten Plätze für das Feuerwerk zu ergattern. Für Familien mit kleinen Kindern gab es schon um 21.00 Uhr Ortszeit ein Feuerwerk. Die Sicherheitsvorkehrungen waren wie immer streng, besondere Terrorwarnungen hatte es aber nach Angaben der Polizei nicht gegeben.

Als in Sydney das nächtliche Feuerwerk losging, begann in Berlin am helllichten Tag bereits Deutschlands größte Silvesterparty. Ab 14 Uhr durften Besucher die rund zwei Kilometer lange Festmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule betreten. Als die Tore öffneten, warteten bereits erste Menschen, wie eine Sprecherin des Veranstalters sagte. Hunderttausende Besucher werden auf der Festmeile am Brandenburger Tor erwartet. Dort treten 90er-Jahre-Bands wie Caught in the Act, Rednex oder Mr. President auf.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Berlin sind in diesem Jahr verschärft worden - als Reaktion auf die Anschläge von Paris. Auf der zwei Kilometer langen Meile sollen 600 Ordner für Sicherheit sorgen, Rucksäcke sind verboten und Taschen werden streng auf gefährliche Gegenstände und Böller kontrolliert.

Auch in anderen Metropolen soll ein Großaufgebot der Polizei die Neujahrsfeiern vor Anschlägen schützen. In Brüssel sagten die Behörden das geplante Feuerwerk nach Terrordrohungen ab. Für die Berliner Polizei besteht dennoch kein Anlass, die Feier am Brandenburger Tor infrage zu stellen. «Es gibt keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne», sagte ein Polizeisprecher.

Am Donnerstag um 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) hatte als erstes auf Samoa das Neue Jahr begonnen. Die Bewohner des Inselstaats Samoa, 16 000 Kilometer von Deutschland entfernt, feiern erst seit 2012 so früh. Die Regierung hatte einen Wechsel über die Datumsgrenze beschlossen - bis dahin hatten die Samoaner östlich der Datumsgrenze gelebt und waren damit in der Silvesternacht als letzte dran gewesen.

Am längsten müssen nun die Bewohner Hawaiis und von American Samoa und der Midway-Inseln auf das Neujahrsfeuerwerk warten. Dort beginnt 2016 erst um 11.00 beziehungsweise 12.00 Uhr MEZ Freitag deutscher Zeit.