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Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Länder lehnen Tarifforderungen ab

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben die Länder die Forderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Die verlangten 5,5 Prozent mehr Geld seien realitätsfern, sagte ihr Verhandlungsführer, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn. Die Beschäftigten erwarteten eine deutliche Reallohnsteigerung, sagte dagegen Verdi-Chef Frank Bsirske. Der Verhandlungsführer des Beamtenbundes, Willi Russ, forderte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, umgehend ein verhandelbares Angebot auf den Tisch zu legen.