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Türkische Kampfflieger bombardieren PPK-Stellungen im Irak

Türkische Kampfflieger bombardieren PPK-Stellungen im Irak
Türkische Kampfflieger bombardieren PPK-Stellungen im Irak
Ingo Wagner

Mehr als 50 türkische Kampfflugzeuge haben Stellungen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak bombardiert.

Zuvor waren bei einem PKK-Angriff und Gefechten im südosttürkischen Daglica in der Provinz Hakkari am Sonntag 16 Soldaten getötet worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Bei den Luftangriffen seien 35 Kampfjets des Typs F-16 und 18 des Typs F-4 involviert gewesen, hieß es.

Die PKK hat Einrichtungen in den Kandil-Bergen im Nordirak. Nach den Anschlägen auf die Provinz Hakkari hatte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu versprochen, er wolle die Region «von Terroristen säubern». Unterdessen wurden bei einem erneuten PKK-Anschlag in der Osttürkei zwölf Menschen getötet, berichtete Anadolu.

Die Türkei ist seit 1984 in einen bewaffneten Konflikt mit der PKK verwickelt. Ein zwei Jahre andauernder Waffenstillstand war im Juli gebrochen worden. Seitdem wurden mehr als 150 Menschen in der Türkei sowie eine unbekannte Zahl im Nordirak getötet.