EM-QUALIFIKATION

U21 mit Personalsorgen – Kuntz erwägt Nachnominierungen

Die Personalsorgen der deutschen U21-Nationalmannschaft nach einem Corona-Fall innerhalb der Mannschaft haben sich noch einmal vergrößert.
dpa
U21-Team
U21-Bundestrainer Stefan Kuntz (r) hat Personalsorgen. Foto: Str/dpa
Fürth.

„Der eine oder andere Spieler sieht so aus, als wäre er angeschlagen oder eventuell krank”, sagte Nationaltrainer Stefan Kuntz im TV-Sender ProSieben Maxx nach dem 5:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Moldau. Kapitän Dennis Geiger musste nach gut 50 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden.

Nach dem positiven Corona-Test bei einem U21-Spieler waren der betroffene Fußball-Profi und seine direkten Kontakte nicht mit nach Moldau gereist, Kuntz musste daher mit einem Kader von 17 Profis auskommen. „Jetzt müssen wir in Ruhe darüber nachdenken, ob wir noch nachnominieren können und wer dann überhaupt noch infrage kommt”, sagte der 57-Jährige mit Blick auf die Partie gegen Bosnien-Herzegowina am Dienstag (18.15 Uhr/ProSieben Maxx) in Fürth.

„Bosnien wird ein etwas stärker Gegner sein”, prophezeite Kuntz. Für die U21 geht es in der EM-Qualifikation nach zwei Niederlagen gegen Tabellenführer Belgien vor allem darum, den zweiten Platz zu sichern. Dafür wäre ein Sieg am Dienstag gegen den direkten Konkurrenten enorm wichtig. Die neun Gruppensieger sowie die fünf besten Zweiten qualifizieren sich für die EM-Endrunde 2021.

© dpa-infocom, dpa:201010-99-895290/2

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