ZENTRALE STREITPUNKTE UNGELÖST

UN-Klimakonferenz in Madrid geht in die Verlängerung

Seit zwei Wochen läuft die UN-Klimakonferenz in Madrid, eigentlich sollte am Freitag Schluss sein. Doch trotz großer Demos und dringender Aufrufe für mehr Tempo beim Klimaschutz laufen die Verhandlungen zäh – der Gipfel muss in die Verlängerung.
dpa
25. UN-Klimakonferenz in Madrid
Banner der 25. UN-Klimakonferenz: Zuletzt waren noch zentrale Streitpunkte der Verhandlungen der 196 Staaten und der EU ungelöst. Foto: Benoit Doppagne/BELGA/dpa
Madrid.

Der UN-Klimagipfel in Madrid wird über das für Freitagabend vorgesehene reguläre Ende hinaus bis in die Nacht fortgesetzt. Zuletzt waren noch zentrale Streitpunkte der Verhandlungen der 196 Staaten und der EU ungelöst.

Gerungen wurde noch über alle wichtigen Punkte: Die Abschlusserklärung, Geld für Klimaschäden in ärmeren Ländern und Regeln für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften. Am Nachmittag war in einer Plenarsitzung deutlich geworden, dass die Forderungen der Staaten noch weit auseinander lagen.

Grundsätzlich geht es bei den Klimagipfel der UN um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015. Damals wurde vereinbart, dass die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad begrenzt werden soll, möglichst sogar auf 1,5 Grad. Die zugesagten Maßnahmen der Staaten reichen dafür aber bisher bei weitem nicht aus.

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