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Ungereimtheiten um Zahlung vor WM 2006 - «Spiegel»: Schwarze Kasse

Neun Jahre nach dem WM-Sommermärchen droht dem deutschen Fußball ein gewaltiger Skandal. Für den Zuschlag der WM 2006 soll nach einem unbestätigten Bericht des «Spiegels» Geld aus einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees geflossen sein. Hintergrund: Der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus soll dem damaligen Bewerbungskomitee 13 Millionen Mark geliehen haben. Mit dem Geld sollen die vier Stimmen der asiatischen Vertreter im FIFA-Exko gekauft worden sein. Louis-Dreyfus soll das Geld vor der WM zurückgefordert haben. Im April seien daraufhin 6,7 Millionen Euro vom Organsisationskomitee an die FIFA gezahlt worden.