KLIMADEBATTE IM MITTELPUNKT

„Unwort des Jahres” 2019 wird bekannt gegeben

Sie sind ehrverletzend, diskriminierend, entsprechen nicht den Prinzipien der Menschenwürde und Demokratie. Seit 1991 kürt die sprachkritische Aktion Unwörter. Heute gibt sie das „Unwort des Jahres” 2019 bekannt.
dpa
„Unwort des Jahres”
Das „Unwort des Jahres” wird seit 1991 gekürt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Darmstadt.

Das „Unwort des Jahres” 2019 wird in Darmstadt bekannt gegeben. Ob „Verschmutzungsrechte”, „Bauernbashing”, „Ökodiktatur” oder „Umvolkung”: Nach Angaben der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres” sind 671 Einsendungen mit 397 Vorschlägen eingereicht worden.

Standen jahrelang Flüchtlingspolitik und Migration im Fokus, rücken nun Ökologie und Klimadebatte mehr in den Mittelpunkt, wie es hieß. Die sprachkritische Aktion möchte mit ihrem alljährlichen „Unwort” auf unangemessenen Sprachgebrauch aufmerksam machen und so sensibilisieren. Im vergangenen Jahr war der Ausdruck „Anti-Abschiebe-Industrie” zum Unwort gekürt worden. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte den Begriff geprägt.

Das Unwort wird seit 1991 gekürt. Rund 50 Vorschläge entsprachen in diesem Jahr den Kriterien. Die Zahl der Einsendung ging erneut zurück. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 900. Früher gab es auch schon mal deutlich über 2000 Vorschläge.

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