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Vatikanbank veröffentlicht erstmals Bilanz - Gewinn vervierfacht

Vatikanbank veröffentlicht erstmals Bilanz - Gewinn vervierfacht
Vatikanbank veröffentlicht erstmals Bilanz - Gewinn vervierfacht
Alessandro Di Meo

Die von Skandalen geplagte Vatikanbank IOR hat ihren Gewinn im Jahr 2012 vervierfacht. Er stieg kräftig auf 86,6 Millionen (Vorjahr: 20,3 Millionen Euro), wie aus der am Dienstag in Rom erstmals veröffentlichten Bilanz des Instituts hervorgeht.

Von dem Gewinn flossen 54,7 Millionen Euro in den Haushalt des Vatikans. Für das Jahr 2013 ist die Prognose der Bank etwas zurückhaltender, Grund sind unter anderem hohe Ausgaben für den angestoßenen Transparenz-Prozess.

Die Publikation des Jahresabschlusses ist Teil dieser Bemühungen. «Mit der Veröffentlichung unserer Bilanz kommen wir unserer Verpflichtung nach, Transparenz über unsere Aktivitäten herzustellen», sagte der deutsche Bank-Präsident Ernst von Freyberg, der seit seinem Amtsantritt im März 2013 versucht, das Istituto per le Opere di Religione IOR (Institut für die religiösen Werke) aus den Schlagzeilen zu bringen. So werden derzeit etwa alle Konten der Bank überprüft und der Kampf gegen Geldwäsche vorangetrieben.