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Vier weitere «Tornados» zu Anti-IS-Einsatz gestartet

Vier weitere Aufklärungsjets der Bundeswehr haben sich auf den Weg zum geplanten Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gemacht.

Zwei «Tornados» starteten vom schleswig-holsteinischen Fliegerhorst Jagel, zwei vom Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Ziel ist der Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei. Ab Mitte Januar sollen von dort aus insgesamt sechs «Tornados» zu Aufklärungsflügen in Syrien abheben, selbst aber keine Bomben werfen.

Deutschland unterstützt so die internationale Militärkoalition gegen den IS, der in Irak und Syrien mit Tausenden Kämpfern weite Landstriche beherrscht. Der Bundestag hatte den Bundeswehreinsatz mit maximal 1200 Soldaten als Konsequenz aus den Terroranschlägen von Paris am 13. November mit 130 Todesopfern beschlossen, zu dem sich der IS bekannt hatte.

Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr. Das Mandat gilt bis Ende 2016. Teil des Beitrags ist auch ein Tankflugzeug und eine Fregatte, die einen französischen Flugzeugträger sichert.