HUNDERTE HELFER IM EINSATZ

Waldbrand auf Gran Canaria wird schwächer

Der verheerende Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat sich nach Behördenangaben leicht abgeschwächt. „An diesem Morgen gibt es gute Nachrichten”, teilte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, auf Twitter mit.
dpa
Löschhubschrauber im Einsatz
Ein Löschhubschrauber im Einsatz über einem bewaldeten Hang. Foto: Arturo Jimenez/AP
Gran Canaria
Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist außer Kontrolle geraten. Foto: Cabildo de Gran Canaria
Waldbrand auf Gran Canaria
In den Bergen auf Gran Canaria ist erneut ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Foto: Europa Press/Europa Press
Feuerwehr
Hunderte Helfer arbeiteten am Boden an mehreren Flanken. Foto: Europa Press
Löschhubschrauber
Ein Hubschrauber wirft Wasser ab. Allein am Sonntag wurden nach Behördenangaben 800.000 Liter eingesetzt. Foto: Arturo Jimenez/AP
Pressekonferenz
Ángel Víctor Torres (M), Regionalpräsident der Kanarischen Inseln, nimmt zusammen mit den Vertretern der Rettungsdienste an einer Pressekonferenz teil. Foto: Europa Press
Waldbrand
Das Feuer hat den Naturpark Tamadaba erreicht. Dort gibt es einzigartige Kiefernwälder. Foto: Cabildo de Gran Canaria
Blick übers Meer
Auch von Teneriffa aus ist der verheerende Waldbrand auf Gran Canaria gut zu erkennen. Foto: Andres Gutierrez/AP

„Das Feuer verliert an Potenzial”, so der Politiker. Derweil stiegen die Löschflugzeuge und Hubschrauber wieder in die Luft, um gegen die Flammen in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel zu kämpfen. Insgesamt waren 600 Helfer im Einsatz.

Allein am Montag seien eine Million Liter Wasser eingesetzt worden, um den Brand in den Griff zu bekommen, schrieb die Inselregierung in einer Mitteilung. Mittlerweile seien 10 000 Hektar Fläche betroffen, 2000 davon lägen im berühmten Naturpark Tamadaba mit seinen einzigartigen Kiefernwäldern. 9000 Menschen sind seit Ausbruch des Feuers am Samstag in Sicherheit gebracht worden.

Mit Blick auf die Touristen, die auf der vor der Westküste Afrikas liegenden Insel Urlaub machen, hieß es von den Behörden: „Wir möchten anmerken, dass im Moment keine wesentlichen Schäden oder Zwischenfälle im Hinblick auf den Tourismus auf der Insel Gran Canaria aufgetreten sind.” Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet.

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