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Wegen unterschlagener Briefe: Postbote vor Gericht

Wegen unterschlagener Briefe: Postbote vor Gericht
Wegen unterschlagener Briefe: Postbote vor Gericht
Ralf Hirschberger

Wegen Verletzung des Postgeheimnisses steht ein Briefträger in Potsdam vor Gericht. Der 45-Jährige soll laut Anklage in 61 Fällen insgesamt 1268 Sendungen nicht zugestellt haben.

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat der Beschuldigte den Inhalt der Postsendungen entweder selbst behalten oder einem 40-jährigen Bekannten geschenkt. Diesen hatte das Amtsgericht Potsdam im Oktober wegen Hehlerei zu elf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 150 Arbeitsstunden verurteilt. Ursprünglich sollte sich das Duo gemeinsam vor Gericht verantworten. Zum damaligen Prozessauftakt war der Briefträger jedoch erkrankt.