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Weitere Todesopfer nach Unwettern in Italien

Weitere Todesopfer nach Unwettern in Italien
Weitere Todesopfer nach Unwettern in Italien
Paolo Salmoirago

Die Zahl der Unwetter-Opfer in Italien steigt weiter. Einsatzkräfte fanden in der Nähe von Crema bei Mailand die Leiche eines 36 Jahre alten Mannes. Er war in der Nähe eines überfluteten Gebäudes ins Wasser gestürzt, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete.

Im Lago Maggiore nahe der Schweizer Grenze ertrank ein Mann, nachdem er beim Versuch, sein Boot zu sichern, in den See gefallen war. Für den 70-Jährigen kam laut Ansa jede Hilfe zu spät.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer allein in dieser Woche auf mindestens fünf. Am Donnerstag ließ der Regen in den besonders betroffenen Regionen Ligurien um die Hafenstadt Genua, die Lombardei und das Piemont zunächst etwas nach. Norditalien war in den vergangenen Tagen erneut von Unwettern heimgesucht worden, die Flüsse über die Ufer treten ließen und Erdrutsche auslösten.

In Mailand wurde ein Bahnhof überflutet, nachdem der Fluss Seveso über die Ufer getreten war. Allerdings brachten die Einsatzkräfte die Lage am Mittwochabend rasch wieder unter Kontrolle, wie die Stadt Mailand über Twitter mitteilte. In der norditalienischen Wirtschaftsmetropole blieben zahlreiche Schulen geschlossen. Auch der Zug- und der Straßenverkehr in der Region war weiter eingeschränkt.