TIEF DIMITRIOS

▶ Winter hat MV weiter im Griff - Warnung vor Schnee und Glätte

Der Winter hat Einzug gehalten. Vielerorts wird der teils schon geschmolzene Schnee zum Wochenende wieder aufgefrischt - auch in MV. Ski- und Rodelspaß ist in den Bergen wegen Corona allerdings nicht angesagt.
dpa
Winter in Sachsen
Verschneite Landschaften - das kann auch in den kommenden Tagen so bleiben. dpa
Schwerin.

Das Tiefdruckgebiet Dimitrios sorgt in Deutschland vielerorts für winterliches Wetter mit frostigen Nächten und Straßenglätte.

Während in der Nacht zum Freitag im Allgäu und im Schwarzwald noch Niederschlag erwartet wurde, klingen die Schneefälle tagsüber dort allmählich ab, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte.

Allerdings kommen zwischen Ostsee und Erzgebirge neue, teils ergiebige Schneefälle auf. In den restlichen Teilen Deutschlands zeigt sich der Himmel bedeckt, es gibt einzelne Schneeschauer. Dazu kommt im Osten und Süden leichter Dauerfrost bei 0 bis minus 4 Grad. Ansonsten klettern die Werte auf 0 bis plus 3 Grad.

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Schnee und Glätte in MV

In MV wird insgesamt jedoch weniger Schnee erwartet, nur in Vorpommern ist am Freitagmorgen und Vormittag etwas mehr Schnee zu rechnen: Der Wetterdienst prognostiziert insgesamt 1 bis 3 Zantimeter Neuschnee und Höchstwerte zwischen -1 und +1 Grad. In der Nacht zum Sonnabend bleibe es wechselnd bewölkt, teils klar. Nur im Küstenbereich gebe es einzelne Schneeschauer, sonst bleibe es meist niederschlagsfrei. Gebietsweise wird mäßiger Frost erwartet, die Tiefstwerte liegeb zwischen -3 Grad auf den Inseln und -6 Grad im östlichen Binnenland. Es wird weiter vor Glätte gewarnt.

Am Samstag ist es laut den Prognosen zumeist freundlich und kalt. In der Nacht zum Sonntag kommt dann von Westen neuer Schneefall auf, „der bis Sonntagabend die Mitte und den Süden erfasst”, so der DWD. Im Westen ist es am Sonntag etwas milder, in den restlichen Teilen des Landes wird leichter Dauerfrost erwartet.

In Sauerland und Eifel bleiben auch am Wochenende viele Ski- und Rodelhänge, Parkplätze und Zufahrten gesperrt. Obwohl sich das große Verkehrschaos am vergangenen Wochenende im Hochsauerland nicht wiederholt habe, bereite man sich auf einen größeren Einsatz vor, sagte eine Polizeisprecherin des Hochsauerlandkreises am Donnerstag.

Betretungsverbot für Wintersportgebiete

Die Stadt Winterberg kündigte am Donnerstag an, man wolle das Betretungsverbot für die Wintersportgebiete weiter aufrecht erhalten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung müsse noch vom Land abgesegnet werden, sagte eine Sprecherin der Stadt. Auch in Schmallenberg sollen mit gesperrten Hängen und Parkplätzen Tagesausflügler von einem Ansturm auf die winterliche Landschaft abgehalten werden.

In der Eifelgemeinde Hellenthal kündigten die Ordnungsdienste an, weiter präsent zu sein. Mehrere Parkplätze seien gesperrt. Reichshof mit seinem Wintersportgebiet Blockhaus-Belmicke im Oberbergischen Kreis verwies zudem auf die im Corona-Hotspot inzwischen geltende 15-Kilometer-Regel, die eine Anreise für Freizeitaktivitäten von weiter weg ohnehin untersage.

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