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Zahl der Festnahmen in der Türkei auf mehr als 10 000 gestiegen

Der türkische Präsident Erdogan ließ 10 000 Menschen festnehmen.
Der türkische Präsident Erdogan ließ 10 000 Menschen festnehmen.
Türkisches Präsidentenamt

Die Zahl der Festnahmen seit dem gescheiterten Putsch in der Türkei ist nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan weiter gestiegen. International stößt das auf Kritik.

Mehr als 4000 von ihnen seien in Untersuchungshaft genommen worden, sagte Erdogan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Massenfestnahmen und die Suspendierung von Zehntausenden Staatsbediensteten haben international zu Rufen nach Verhältnismäßigkeit geführt. Seit gestern gilt in der Türkei ein 90-tägiger Ausnahmezustand. Außerdem plant der türkische Präsident, die Europäischen Menschenrechtskonventionen auszusetzen. EU-Politiker befürchten, dass Erdogan daraufhin die Todesstrafe wieder einführen will.