Proteste in Nürnberg
Teilnehmende von Protesten gegen die Coronamaßnahmen gehen durch die Celtisunterführung beim Nürnberger Hauptbahnhof. Foto: Gregor Bauernfeind/dpa Gregor Bauernfeind
Pandemie

Zahlreiche Demonstrationen gegen die Corona-Politik

Wieder gehen in Deutschland Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Größtenteils bleiben die Proteste friedlich – in manchen Orten treffen sich Menschen zu Gegendemonstrationen.
dpa
Berlin

Bundesweit haben erneut in zahlreichen Städten Menschen gegen die Corona-Politik demonstriert. Die größten Aktionen am Donnerstag wurden aus Sachsen, Bayern und Thüringen gemeldet.

In Nürnberg zogen etwa 1300 Demonstranten bei einem nicht angemeldeten „Spaziergang” durch die Altstadt, in Rosenheim demonstrierten etwa 1000 Menschen. In Chemnitz protestierten laut Polizei rund 800 Menschen, teilweise skandierten sie Sprechchöre mit Kritik an den Corona-Maßnahmen. Die Proteste verliefen zumeist friedlich. In Chemnitz schlug eine 40-Jährige einem Polizisten ins Genick. Gegen die Frau wurde ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

In Dresden stellten sich rund 1000 Menschen den Anti-Corona-Protesten entgegen und demonstrierten unter dem Motto „Kein Platz für Querdenker, Wissenschaftsfeinde und Neonazis”. Gegner der Corona-Politik waren in der sächsischen Landeshauptstadt am Donnerstagabend nur wenige unterwegs.

© dpa-infocom, dpa:211230-99-548132/2

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