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Zehn Jahre Hoyzer-Skandal: «Man mus immer wachsam sein»

Zehn Jahre Hoyzer-Skandal: «Man mus immer wachsam sein»
Zehn Jahre Hoyzer-Skandal: «Man mus immer wachsam sein»
Oliver Weiken

Zehn Jahre nach dem Skandal um Robert Hoyzer schließen der damalige Schiedsrichter-Boss Volker Roth und der heutige DFB-Abteilungsleiter Lutz Michael Fröhlich Wettbetrug im Profifußball auch künftig nicht aus.

«Ich konnte mir damals so etwas nicht vorstellen, deshalb kann man nie nie sagen. Man muss immer wachsam und vorsichtig sein», sagte Roth der Deutschen Presse-Agentur.

Der einstige Vertrauensmann der Spitzenreferees und heutige hauptamtliche Unparteiischen-Chef beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), Fröhlich, räumte ein: «Bei allen Schutzmechanismen und Kontrollsystemen, die gut funktionieren: Man kann schlussendlich nicht in die Köpfe der Menschen schauen.»

Der Berliner Hoyzer war am 22. Januar 2005 als Schiedsrichter zurückgetreten, der Wett- und Manipulationsskandal erschütterte den deutschen Profifußball. Hoyzer wurde vom Berliner Landgericht wegen Betrugs zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Auch der Drahtzieher Ante Sapina musste ins Gefängnis.