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Zehn Tote in Niger bei Protesten gegen Mohammed-Karikatur

Bei Protesten gegen die jüngste Mohammed-Karikatur im Satiremagazin «Charlie Hebdo» sind nach offiziellen Angaben im zentralafrikanischen Niger bislang mindestens zehn Menschen gestorben. Fünf kamen gestern in der Hauptstadt Niamey ums Leben, wie Präsident Mahamadou Issoufou in einer Rede an die Nation mitteilte. Weitere fünf Menschen seien am Freitag in der südlichen Stadt Zinder getötet worden. Die Gewalt richtete sich gegen die Mohammed-Karikatur auf dem jüngsten Titelblatt von «Charlie Hebdo». Die Bevölkerung des Wüstenstaates Niger ist überwiegend muslimisch.