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Zwangsprostitution: Härtere Strafen für Freier geplant

Zwangsprostitution: Härtere Strafen für Freier geplant
Zwangsprostitution: Härtere Strafen für Freier geplant
Boris Roessler

Union und SPD haben sich für härtere Strafen bei Zwangsprostitution ausgesprochen. Nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» wollen die großen Volksparteien im Fall einer Regierungsbildung gezielt gegen Armuts- und Zwangsprostitution vorgehen.

Im Koalitionsvertrag ist von einer «umfassenden Überarbeitung des Prostitutionsgesetzes» die Rede. Die parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), kündigte in der Zeitung eine «Erlaubnispflicht für Bordellbetriebe» und einen neuen Straftatbestand an, der die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen von Zwangsprostituierten unter Strafe stellt. «Wer Zwangsprostituierte wissentlich und brutal ausbeutet, soll auch damit rechnen müssen, dass zu Hause die Polizei vor der Tür steht», sagte sie.