Zu dem Vorfall ist es gekommen, als der Neubrandenburger an einem Bahnübergang in Blankensee warten musste.
Zu dem Vorfall ist es gekommen, als der Neubrandenburger an einem Bahnübergang in Blankensee warten musste. ©-miss_mafalda---stock.adobe.com
Bundespolizei-Einsatz

Neubrandenburger droht Lokführer Waffeneinsatz an

Weil er sich durch ein Hupen der Lok bei Neustrelitz genervt fühlte, hat der Mann gedroht, eine Waffe zu zücken. Die Polizei schnappte ihn in Neubrandenburg.
Blankensee

Ein Mann aus Neubrandenburg hat Dienstagnachmittag für einen Bundespolizei-Einsatz am Neubrandenburger Bahnhof gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann zuvor den Lokführer einer Regionalbahn bedroht, weil er sich durch das Hupen des Lokführers genervt fühlte. Der 56-Jährige „drohte dem Lokführer mit einschüchternden Worten einen Waffeneinsatz an. Deutlich nahm der Lokführer am offen Fenster wahr, wie der Mann dabei in seinen Rucksack griff, als würde er etwas herausholen”, schildert eine Sprecherin der Bundespolizei.

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Zu dem Vorfall ist es demnach gekommen, als der Neubrandenburger an einem Bahnübergang in Blankensee warten musste. Am dortigen Bahnhof ist er den Angaben zufolge in den Zug gestiegen, um in Richtung Neubrandenburg mitzufahren. „Mit der gezielten Personenbeschreibung nahmen die Bundespolizisten den beschriebenen Mann in der Regionalbahn auf dem Bahnhof Neubrandenburg fest”, so die Sprecherin weiter.

Offenbar hatte der Neubrandenburger nicht mit einer Festnahme wegen seiner Drohung gerechnet: „Unbeeindruckt von den Worten der Beamten gab der 56-jährige Mann zu verstehen, dass alles nur ein Scherz gewesen sei und er keine Waffe mit sich führe. Im Weitesten wollte er dem Lokführer nur ein wenig Angst machen”, teilt die Sprecherin weiter mit.

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Der Mann wurde auf das Neubrandenburger Polizeirevier gebracht. Eine Waffe konnte bei ihm nicht gefunden werden. Er wurde wieder frei gelassen und muss sich nun wegen Bedrohung verantworten.

 

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