Zwei Bürgermeister – Peter Strobl aus Prillwitz und Silvio Witt aus Neubrandenburg – sowie  Stadtförster
Zwei Bürgermeister – Peter Strobl aus Prillwitz und Silvio Witt aus Neubrandenburg – sowie Stadtförster Carsten Düde trafen sich auf der Hälfte es Tollenserundweges: dem Dorfplatz in Prillwitz. Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Radwanderweg

Neues Schild weist auf Hälfte das Tollenseradrundweges hin

Der Rundweg um den Tollensesee gehört zu den beliebtesten Strecken im Land. In Prillwitz haben Wanderer die Hälfte geschafft. Daran wird auf dem Dorfplatz erinnert.
Prillwitz

Was verbindet die Gemeinde Hohenzieritz mit ihrem Ortsteil Prillwitz und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg? Der Tollensesee und die Lieps und natürlich der Tollenseradrundweg. Im Dorfzentrum von Prillwitz – entlang des Radweges – befindet sich ein entscheidender Punkt aus Neubrandenburger Sicht. Genau dort sind 17,5 Kilometer und somit die Hälfte des Tollenseradrundweges geschafft – egal, aus welcher Richtung man sich dem Ort nähert.

Bei einem gemeinsamen Gespräch zwischen Oberbürgermeister Silvio Witt, Bürgermeister Peter Strobl und Stadtförster Carsten Düde ist die Idee dazu entstanden, mit einem Schild auf eben jenen Mittelpunkt hinzuweisen. Die Vier-Tore-Städter haben dies übernommen und nun der Gemeinde den Wegweiser übergeben.

Zustand des Radweges ist immer wieder Thema

Der Zustand des Radweges und die Beschilderung sind immer wieder Thema zwischen Stadt und den anliegenden Gemeinden am Tollensesee. In den Händen der Wirtschaftsförderung des Landkreises liegt die Bewirtschaftung des Weges. Der Vier-Tore-Stadt gehören Tollensesee und Lieps.

„Es ist uns wichtig, gemeinsam ein Zeichen dafür zu setzen, dass uns der See und seine touristische Erschließung am Herzen liegen und wir dabei immer im Gespräch sind“, machte Silvio Witt deutlich. Peter Strobl versprach, sich zu revanchieren und den Neubrandenburgern ein ähnliches Schild zu spendieren.

Keine Lösung ist in Sicht für ein weiteres gemeinsames Problem. Unmittelbar vor dem Dorf liegt die Insel Kietzwerder in der Lieps. Das Bodendenkmal, das von Archäologen häufig dem Slawenheiligtum Rethra zugeordnet wird, ist durch den Kot der dort beheimateten Kormorane zerstört. Vegetation gibt es dort nicht mehr. Außerdem setzen die tierischen Abfälle den Pfählen zu, mit denen das Bodendenkmal einst befestigt wurde. Denkmal- und Naturschutzbehörde des Landes sind unterrichtet. Eine Lösung des Problems gibt es bisher aber nicht.

 

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