GETREIDEERNTE

100.000 Euro Schaden bei Mähdrescherbrand am Tollensesee

Der Fahrer steuerte die qualmende Erntemaschine noch auf offenes Feld, bevor sie komplett in Flammen aufging. Sonst wäre der Schaden wohl noch höher ausgefallen.
Die Rauchsäule über dem brennenden Mähdrescher war kilometerweit zu sehen. Foto: Felix Gadewolz
Die Rauchsäule über dem brennenden Mähdrescher war kilometerweit zu sehen. Foto: Felix Gadewolz Felix Gadewolz
Den Brand bekämpften 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeue
Den Brand bekämpften 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg. Foto: Felix Gadewolz Felix Gadewolz
Im Mähdrescher befanden sich zu Zeitpunkt des Brandes noch rund sieben Tonnen Getreide. Er brannte komplett aus. Foto: Felix
Im Mähdrescher befanden sich zu Zeitpunkt des Brandes noch rund sieben Tonnen Getreide. Er brannte komplett aus. Foto: Felix Gadewolz Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Bei dem Brand eines Mähdreschers zwischen Wulkenzin und Neu Rhäse ist am Montagabend ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro entstanden. Die Erntemaschine brannte komplett aus, wie die Polizei mitteilte. Der 44 Jahre alte Fahrzeugführer blieb unverletzt.

Er gab an, aufgrund der Wetterlage die Arbeiten auf dem Feld eingestellt und dazu zunächst das Mähwerk abgestellt zu haben. Um den Motor abzukühlen, wurde dieser im Leerlauf weiter betrieben. Dann bemerkte der Fahrzeugführer eine Rauchentwicklung im Motorbereich.

Noch sieben Tonne Getreide im Drescher

Es gelang dem Mann noch, den Mähdrescher auf einen abgeernteten Bereich des Feldes zu fahren, bevor die Erntemaschine komplett ausbrannte, hieß es weiter. Im Mähdrescher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch rund sieben Tonnen Getreide.

Zum Einsatz kamen 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg. Die Rauchsäule des Brandes war kilometerweit zu sehen.

Audifahrer bedrängt Rettungskräfte

Für Stirnrunzeln bei den Einsatzkräften sorgte der Fahrer eines Audi mit einheimischem Kennzeichen, der schamlos mit bis zu 100 km/h hinter der anfahrenden Neubrandenbruger Berufsfeuerwehr herfuhr und dabei mehrfach gefährliche Situationen im Gegenverkehr mit anderen Autos in Kauf nahm. In Höhe der Ortschaft Wulkenzin baute der Fahrer beinahe einen Unfall, wie unser Reporter vor Ort beobachtete. Später parkte er sein Auto dreist am Brandort und behinderte die Einsatzkräfte so erneut.

Der Grund seiner Eile: Der Gaffer wollte offenbar ein Handy-Foto der Löscharbeiten anfertigen – jedenfalls zückte er nach dem Aussteigen sein Smartphone und fotografierte das Feuer. Von unserem Reporter auf sein Fehlverhalten angesprochen, wollte sich der sehr junge Mann nicht näher äußern und machte sich lieber schnell aus dem Staub.

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