BETRUG

82-Jähriger aus Friedland kann Verlust von 20.000 Euro abwenden

Der Mann aus Friedland investierte vor zwei Jahren tatsächlich etwas Geld in Bitcoins. Jetzt sollte sich die Investition auszahlen – behauptete ein Anrufer.
Einem 82-Jährigen wurden durch eine Telefonbetrugsmasche 20.000 Euro vom Konto abgebucht. Nur ein Anruf bei der Bank rettete ihn vor dem Verlust.
Einem 82-Jährigen wurden durch eine Telefonbetrugsmasche 20.000 Euro vom Konto abgebucht. Nur ein Anruf bei der Bank rettete ihn vor dem Verlust. Nordkurier
Friedland.

Ein 82-jähriger Friedländer hat im letzten Moment verhindern können, dass ihm 20.000 Euro verloren gehen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, habe der Mann am Dienstag einen Anruf erhalten, wonach sich eine vor etwa zwei tatsächlich getätigte Investition in sogenannte Bitcoins ausgezahlt habe. Seinerzeit kaufte der Mann für 250 Euro Bitcoins, eine spekulative Kryptowährung, die sich in den vergangenen Jahren zum Zahlungsmittel im Internet entwickelt hat.

Fernzugriff auf sensible Daten

Der Anrufer sagte dem Mann, dass er sich nun 4.000 Euro auszahlen lassen könne. Allerdings brauche er für die Überweisung des Geldes Zugriff auf den Computer des 82-Jährigen. Dieser ließ den Fernzugriff per Internet auf den eigenen Rechner zu, indem er eine entsprechende App installierte. Anschließend sollte er sein Online-Banking-Programm öffnen und mehrere Pins sowie Passwörter eingeben. Auch das tat der 82-Jährige.

Nach dem Anruf dämmerte es dem 82-Jährigen, dass es sich um Betrug handeln könnte. Er musste feststellen, dass von seinem Konto 20.000 Euro abgebucht waren. Ein sofortiger Anruf bei der Bank konnte die Transaktionen noch stoppen.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Friedland

zur Homepage