VERKEHRSUNFALL IN NEUBRANDENBURG

83-Jähriger will parken und sorgt für fünfstelligen Schaden

Ein Rentner wollte eigentlich in eine Parklücke reinfahren, verwechselte aber Gas und Bremse und sorgte für hohen Schaden. Ob er je wieder fahren darf, soll jetzt geprüft werden.
Der Rentner sorgte für 13.000 Euro Schaden.
Der Rentner sorgte für 13.000 Euro Schaden. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Ein 83-jähriger Autofahrer hat am Donnerstagmittag im Neubrandenburger Vogelviertel für einen 13.000 Euro-Schaden gesorgt, weil er nach eigenen Angaben beim Einparken Gas- und Bremspedal verwechselte. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann gegen 12.30 Uhr in eine Parklücke fahren, als es zu der Verwechslung kam.

Fahrtüchtigkeit soll überprüft werden

Er fuhr rund 50 Meter über eine Bordsteinkante hinaus, streifte dabei ein parkendes Auto, einen Zaun, eine Böschung, einen Baum und einen Mülleimer. Erst dann kam er an einem Zaun in einem Graben zum Stehen. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg kam zum Einsatz, um die Batterie des Fahrzeugs abzuklemmen. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg das Auto. Die Polizei verständigte die Führersteinstelle, um dort die Fahrtüchtigkeit des Rentners überprüfen zu lassen.

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Kommentare (1)

Und wieder ist ein nicht mehr Fahrtüchtiger Senior eine Gefahr für andere geworden. Und wieder ist es der Geistes - oder Gesundheitszustand der dazu führt. Wann nimmt man endlich dieser Personengruppe den Führerschein weg bis sie nachweisen können das sie noch fit im Oberstübchen sind ein Auto zu führen. Es muss wohl erst der schlimmste Fall eintreten bis eingeschritten wird. In anderen Ländern geht es auch.