ERSTE KOMMUNE IN MV

Ab September wieder Konzerte in Neubrandenburg

Einheimische Akteure sind die Stars der Reihe „Unsere Stadt. Unsere Künstler!”, mit der Neubrandenburg den Veranstaltungsbetrieb wieder in Schwung bringen will.
Ursprünglich für einen Auftritt beim Vier-Tore-Fest gegründet, macht One Trick Pony jetzt Furore mit einem Gute
Ursprünglich für einen Auftritt beim Vier-Tore-Fest gegründet, macht One Trick Pony jetzt Furore mit einem Gute-Laune-Song gegen Corona. Susanne Schulz
Als starke Verbündete zeigen sich die Stadt Neubrandenburg mit Oberbürgermeister Silvio Witt und Antje Woderich aus
Als starke Verbündete zeigen sich die Stadt Neubrandenburg mit Oberbürgermeister Silvio Witt und Antje Woderich aus der Kulturabteilung sowie das VZN mit Geschäftsführerin Barbara Schimberg und Mitarbeiter Alexander Bahr (von links) bei der Aktion „Unsere Stadt. Unsere Künstler!” Susanne Schulz
Die Jukeboys geben am 5. September den Auftakt zu der Veranstaltungsreihe.
Die Jukeboys geben am 5. September den Auftakt zu der Veranstaltungsreihe. Torsten Bruesch
Magier Felix Jenzowsky zaubert am 12. September.
Magier Felix Jenzowsky zaubert am 12. September. NK-Archiv
Die Neubrandenburger Philharmonie spielt am 25. September in ihrem „Wohnzimmer”, der Konzertkirche.
Die Neubrandenburger Philharmonie spielt am 25. September in ihrem „Wohnzimmer”, der Konzertkirche. Jörg Metzner
Neubrandenburg.

Neubrandenburg will als erste größere Kommune im Nordosten wieder Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen zulassen. Unter dem Motto „Unsere Stadt, unsere Künstler“ sollen im September heimische Musiker und Kulturschaffende in der Konzertkirche und im Haus der Kultur und Bildung (HKB) auftreten, wie Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Montag ankündigte.

Kulturbranche liegt am Boden

Zunächst vier Veranstaltungen sind im September geplant. Den Anfang macht am 5. September die Rock'n'Roll-Band „The Jukeboys”, weiter geht's im Wochentakt mit Magier Felix Jenzowsky (12. September), der ursprünglich eigens fürs Vier-Tore-Fest gegründeten Band „One Trick Pony”, deren erster Song „Not the End” bereits landesweit Furore macht (18. September, alle im Haus der Kultur und Bildung), sowie der Neubrandenburger Philharmonie (am 25. September in der Konzertkirche). Zugelassen sind jeweils maximal 166 Zuschauer, der Vorverkauf hat bereits begonnen.

„Wenn man sich an gewisse Regeln hält, soll auch wieder etwas möglich sein.“ Die Kultur habe eine wichtige Funktion für viele Wirtschaftsbereiche. Seit dem Stopp durch die Corona-Pandemie hätten rund 100 Veranstaltungen ausfallen müssen”, sagte die Geschäftsführerin der kommunalen Tochterfirma VZN, Barbara Schimberg. Die Veranstaltungsbranche „liegt am Boden.“

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

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Kommentare (7)

...die Großen der neubrandenburger Szene sind, dann gute Nacht. Den Marschall würde kein Mensch kennen, wenn er nicht im TV gewesen wäre und den Möchtegernzauberer kann man sich auch nicht antun. Seit Jahren der selbe langweilige Mist, den selbst Grundschüler durchschauen! So tolle Künstler bereichern diese Stadt, aber gepusht werden immer die gleichen, ermüdenden Bühnenbesetzer. Fehlt nur noch Clown Dago in der Reihe dieser zum Hals raushängenden Dauerbrenner!

Grade die Tage haben wir die größten Corona Zahlen auf der Welt und viele Länder werden wieder dicht gemacht und da kommt der mit so einem Schwachsinn. Wir haben bald noch ganz andere Sorgen, dafür ist er aber der Flasche.

Ich finde beide Kommentare beschämend. Es gibt in NB lokale Veranstaltungsorte und lokal selbständige Künstler und künstlerische Unternehmen. Diese brauchen Veranstaltungsorte. Da diese ihr Einkommen generieren. Die Stadt NB, vertreten durch den OB, öffnet die städtischen Einrichtungen, wie Konzertkirche, als Bühne. Unterstützt damit die Existenz lokaler Kultur. Vollkommen wertfrei über künstlerische Höhen. Finde ich gut und zu dem lokal wichtig. Es sollen auch diejenigen hin kommen, die es freut. Der Rest kann gerne hier ablästern...wenn es originell ist, kriegen die alle auch eine Bühne beim VZN....

... sind wichtige Eckpfeiler einer lebensbejahenden, freien Gesellschaft. Schlimm genug, dass die Gäste bei diesen Veranstaltungen ihre Gesichter verhüllen müssen. Wenn nicht, ist Husten, Räuspern und Klatschen untersagt. Für die Künstler wird es so oder anders nicht einfach werden. Dass es Mitbürger gibt, die unverschuldet Berufs- und Auftrittsverbot sowie staatlich verordnete Arbeitslosigkeit richtig finden - diese Minderheit kann man ertragen.

Und wenn die Künstler versuchen durch verschiedenste Aktionen, wie zum Beispiel Balkonkonzerte o.ä., an ihrer Leidenschaft festzuhalten, dann haben doch SIE den Moralapostel gespielt! DIE SIND AUCH NUR EIN SICH WENDENDES BLATT IM WIND!

Das von mir bezeichnete Balkongefiedel habe ich deshalb kritisiert, weil die Öffentlichkeit das als neue Errungenschaft bejubelt hat. Davon sind die Künstler nicht satt geworden. Ebenso haben die abendlich, bejubelten Beifallsorgien für Pflegepersonal keine Besserung in der Pflege gebracht. Wobei Letzteres in Deutschland künstlich aufgebauscht wurde. Es gab kein Kollaps in den Kliniken. Dass Klinikpersonal auf Intensivstationen besondere Kleidungsvorschriften haben, ist nicht erst seit 2020.

...sind wir einer Meinung. Zumindest, was den Wirbel um die künstliche Anerkennung der nun so wichtigen Fachkräfte betrifft, die seit jeher ihre Arbeit verrichten und nicht erst seit gestern!