UNWETTERSCHADEN

Abgesackte Böschung an wichtiger Kreuzung wird repariert

Nachdem die Böschung an der Neubrandenburger Hochstraße abgesackt war, wird sie repariert. Auf 25 000 Euro werden die Kosten geschätzt.
Bis Ende der Woche soll die Schäden an der Woldegker und an der Planstraße A wieder behoben sein.
Bis Ende der Woche soll die Schäden an der Woldegker und an der Planstraße A wieder behoben sein. Felix Gadewolz
Neuubrandenburg ·

Noch bis zum Ende dieser Woche dauern die Arbeiten, dann soll ein aufsehenerregender Schaden wieder behoben sein. Vergangene Woche war die Böschung an der Woldegker Straße unweit der großen Kreuzung zur Ortsumgehung plötzlich abgesackt. Auch das Geländer hatte Schaden genommen, der Bereich wurde kurzerhand durch die Stadt abgesperrt.

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Insgesamt 25 000 Euro kosten die Reparaturmaßnahmen nun den Steuerzahler, teilt das Landesamt für Straßenbau und verkehr auf Anfrage mit.

Starkregen zwang Böschung in die Knie

Auch an der vergangenen Herbst fertiggestellten Planstraße A kam es zu Absackungen, die bis zum Ende der Woche repariert werden sollen. Der Starkregen wurde als Ursache für die Schäden ausgemacht. Daher fallen auch Regressforderungen gegen die Erbauer aus. „Es handelt sich um ein Unwetter-Ereignis und liegt damit außerhalb der Gewährleistung“, heißt es vom zuständigen Landesamt.

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Mit den jetzigen Arbeiten soll jedoch zumindest sichergestellt werden, dass es beim nächsten Starkregen keine Wiederholung der Ereignisse der vergangenen Woche geben kann. Die Böschung werde mit einer sogenannten Steinpackung gesichert, die in Beton gelegt wird, erläutert das Landesamt in Rostock. „So kann das Material nicht mehr ausgespült werden“. Noch vergangene Woche hatte das Landesamt auf Anfrage kundgetan, dass keine weiteren Schutzmaßnahmen am Hang vorgesehen seien.

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Kommentare (5)

Was wäre denn Regresspflichtig? Ein Meteoriteneinschlag? Einen meterhohen Sanddamm quer durch eine Stadt.Wenns was bringen würde, ich würde mit einem Gartenschlauch dagegen anspritzen und ich hätte auch eine Idee was man mit den Planern machen sollte.

Ich verstehe kein Wort. Welchen Sinn sollen Ihre Aussagen ergeben? Ich verstehe es wirklich nicht.

Klarer Regress. Einfach eine planerische Unvermoegendsleistung bei der Bemessung der Kanalisation. Wasser fließt nun mal nicht bergauf, sondern sammelt sich in Senken. Und wenn es von 2 Seiten kommt ist es doppelt soviel. Die Planer sollte man für so viel Unvermögen einsperren.

Wasser fließt doch bergauf.
Siehe die „neue“ Eiche an der Bergstraße, die man sinnvollerweise auf dem Gipfel gepflanzt hat.
Es gibt manchmal Naturgesetze, die sich dem NORMALDENKENDEN nicht erschließen.

Läuft das Wasser bergauf. Wenn die Stadtverwaltung das so möchte. Amen.