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Abriss der maroden Hochstraße wird vorbereitet

Wolfgang Werner (links) und Robby Büttner (im Bagger) bereiten an der Abfahrt der Hochstraße zur Sponholzer Straße die Rampe vor für den Bürgersteig, der von der anderen Straßenseite hierher verlegt wird.
Wolfgang Werner (links) und Robby Büttner (im Bagger) bereiten an der Abfahrt der Hochstraße zur Sponholzer Straße die Rampe vor für den Bürgersteig, der von der anderen Straßenseite hierher verlegt wird.
Hartmut Nieswandt

Mit der Verlegung des Bürgersteigs beginnt der Bau der Nordrampe. Über sie wird während des Ersatzes der 600 Meter langen Brücke in Neubrandenburg der Verkehr in Richtung Sponholzer Straße geführt. Ende November soll die Rampe fertiggestellt sein.

„Das läuft wie am Schnürchen“, verspricht Joachim Rascher zum Verlauf der Bauarbeiten im Rahmen der Ortsumgehung, die am Montag an der Woldegker Straße begannen. Mit diesen Bauarbeiten wird die Abfahrt von der Woldegker Straße aus zur Sponholzer Straße nach Norden verlegt. Darum heißt dieses Vorhaben auch Nordrampe, ergänzt Joachim Rascher. Er ist bei der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH Berlin) zuständig für die Ortsumgehung Neubrandenburg. Das am Montag angelaufene Projekt ist die Voraussetzung dafür, dass im kommenden Frühjahr der Abriss der Hochstraße beginnen kann.

Für die Fertigstellung der Nordrampe stehen den Baubetrieben bis Ende November nur knapp acht Wochen Zeit zur Verfügung. Gegenwärtig wird an der Abfahrt von der Hochstraße zur Sponholzer Straße der Bürgersteig auf die Seite an der Brücke umverlegt. Dazu schütten und verdichten Arbeiter der Erd- und Straßenbau Lauf GmbH Grischow (bei Altentreptow) eine Rampe hinunter zum betonierten Gelände unter der Hochstraße. Wenn dieser provisorische Weg fertig ist, steht er Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung.

Kaum Einschränkungen für Autofahrer

Der Bürgersteig auf der anderen Straßenseite wird entfernt, weil er bei der Verlegung der Rampe in Richtung Nord im Wege ist, erläutert Joachim Rascher. Bis etwa Mitte November wird es an der Baustelle kaum Einschränkungen für Autofahrer geben, kündigt Joachim Conrad vom Straßenbauamt Neustrelitz an. Er bittet aber die Fußgänger und Radfahrer, sich auf die kurzzeitigen Behinderungen einzustellen.

Joachim Rascher ist sich sicher, dass die beteiligten Baubetriebe – auch bei einem oder mehreren Wintereinbrüchen in den kommenden Wochen – den Termin bis Ende November halten können. „Wir haben es hier mit einer Arbeitsgemeinschaft zu tun, zu der auch Eurovia und die Strabag AG gehören“, informiert er. Eurovia bezeichnet sich als „Europas führenden Straßenbaukonzern“. Und Strabag wirbt für sich mit dem Slogan „Marktführer im deutschen Verkehrswegebau“.

Nachdem am 2. September der symbolische erste Spatenstich für die Neubrandenburger Umgehung erfolgte (der Nordkurier berichtete) geht es jetzt zunächst um den Ersatz der mittlerweile maroden Hochstraße. „Der 600 Meter lange Brückenbau wird bis Ende 2015 zum großen Teil durch ein Dammbauwerk ersetzt“, berichtet Joachim Rascher. Nur über die Bahngleise wird eine neue Brücke führen. Die Arbeiten an der Nordrampe, über die der Verkehr in Richtung Sponholzer Straße während der Bauarbeiten fließt, laufen jetzt an.