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Alles passt, wenn Kameraden beim Säcke stapeln helfen

Acht Kameraden aus Friedland und Kotelow helfen in der vom Hochwasser geplagten Region rund um Dömitz.  FOTO: privat

Friedland/Kotelow.Warum den sonnigen Sonntag im heimischen Garten verbringen, wenn woanders Hilfe benötigt wird. Das denkt sich der Kotelower ...

Friedland/Kotelow.Warum den sonnigen Sonntag im heimischen Garten verbringen, wenn woanders Hilfe benötigt wird. Das denkt sich der Kotelower Ortswehrführer, Tom Ballschmieter. Flugs sucht er Gleichgesinnte, mit denen er in die hochwassergeplagte Region rund um Dömitz an die Elbe zum Helfen fahren kann.
Lange Vorbereitungszeit bleibt nicht, berichtet er jetzt nach dem Einsatz am Nordkurier-Telefon. Aber mit dem Wohlwollen von Bürgermeister und Gemeindewehrführer machen sich am Ende Tom Ballschmieter, Christian Ollwig, Peter Zimmermann und Olaf Zimmermann von der Freiwilligen Feuerwehr Kotelow und Bernd Buchholz, Pierre Peters, Domenik Hennig und Stefan Klobusinski von der Freiwilligen Feuerwehr Friedland auf den Weg an die Elbe. „Sieben Stunden waren wir im Hochwassergebiet im Einsatz“, fasst Tom Ballschmieter die Ereignisse vom Wochenende zusammen – sieben Stunden, die den Feuerwehrmännernalles abverlangt haben. „Wir haben geholfen, Sandsäcke zu füllen“, so der Ortswehrführer. „Wir waren da, aber auch Kinder und Rentner und viele Helfer“, ist der Kotelower von der Hilfsbereitschaft vor Ort noch heute überwältigt.
Die bedruckten T-Shirts der Männer aus dem Nordosten Mecklenburgs haben ihre Herkunft verraten und für Aufmerksamkeit im Krisengebiet gesorgt. „Die Leute haben sich gefreut, dass wir den langen Weg auf uns genommen haben“, hat Tom Ballschmieter erfahren. Sandsäcke füllen, per Menschenkette transportieren und stapeln, nach Stunden der Plackerei sind auch die Kotelower und Friedländer am Rande der Erschöpfung und haben zudem noch drei Stunden Rückfahrt vor sich.
Aber das achtköpfige Team ist stolz und glücklich, mit angepackt zu haben und würde so einen Einsatz jederzeit wieder starten. „Das hat alles gepasst“, ist sich Tom Ballschmieter sicher. Vielleicht muss sich der Ortswehrführer ohnehin bald wieder auf den Weg an die Elbe machen. Er arbeitet auch für den Katastrophenschutz des Landkreises und wenn der gerufen wird, ist der Kotelower dabei.an