Das pandemiebedingt um zwei Jahre verschobene Stadtjubiläum soll mit einer Festwoche gebührend begangen werden.
Das pandemiebedingt um zwei Jahre verschobene Stadtjubiläum soll mit einer Festwoche gebührend begangen werden. Tobias Holtz
Open-Air-Event

Altentreptows 777-Jahrfeier wartet mit vielen Highlights auf

Bislang konnte nur gerätselt werden, welche kulturellen Höhepunkte und Überraschungsaktionen zum Stadtjubiläum geplant sind. Jetzt hat die Verwaltung das Geheimnis gelüftet.
Altentreptow

In weniger als acht Wochen ist es endlich soweit: Nach zwei Jahren Pandemie kann in der Tollensestadt wieder ohne Einschränkungen gefeiert werden: Die 777-Jahrfeier soll das Open-Air-Event des Sommers werden. Auch wenn noch nicht alle Programmpunkte bis ins letzte Detail geklärt sind, haben die Organisatoren für die zehntägige Festwoche Beachtliches auf die Beine gestellt und hoffen, damit möglichst viele Besucher anzulocken.

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Zur offiziellen Eröffnung des Stadtjubiläums am Freitag, den 24.  Juni sind in der Mehrzweckhalle ab 17.30  Uhr allerdings aus Platzgründen vorerst nur geladene Gäste vorgesehen, wie die Sachbearbeiterin für Kultur und Medien, Ricarda Heibel, betont. Die Verwaltung habe sich bewusst dazu entschieden, den feierlichen Auftakt nicht unter freiem Himmel zu begehen. „So sind wir auch bei schlechtem Wetter auf der sicheren Seite. Sobald genau feststeht, wie viele Personen daran teilnehmen, wird es eventuell noch ein bestimmtes Kontingent an Freikarten für interessierte Altentreptower geben“, so Heibel. Das anschließende Konzert der Band „AToll“ kann aber jeder auf der Festwiese am Klosterberg genießen.

Lauf-Startnummer 777 wird meistbietend versteigert

Am Samstag geht es dann gleich um 9  Uhr sportlich weiter. Beim Stadtlauf bekommen die Treptower die Gelegenheit, ihre eigene Ausdauer unter Beweis zu stellen. Passend zur Jubiläumszahl stehen eine 777 Meter und eine 7,77 Kilometer lange Route zur Auswahl, wobei letztere auch gleichzeitig eine Walking-Strecke ist. Die Startnummern sind für mindestens einen Euro pro Stück im Rathaus bei Marianne Bohl oder im Reisebüro Traumwelt von Andrea Pollow erhältlich. Die Nummer 777 soll hingegen meistbietend versteigert werden. Der gesamte Erlös wird für einen guten Zweck gespendet. Nach dem Lauf wollen sich die örtlichen Sportvereine bei verschiedenen Mitmach-Angeboten vorstellen und gleichzeitig um neue Mitglieder werben.

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Von 14 bis 17  Uhr gibt es ein Wiedersehen mit dem beliebten Gesangsduo Klaus Röse und Marita Frehse, vielen Schlager-Fans besser bekannt als „Jo & Josephine“. „Sie zeichnen eine neue Folge des Musikantenkrugs fürs Fernsehen auf, zu dem viele in- und ausländische Gäste erwartet werden. Um wen es sich dabei genau handelt, wird aber noch nicht verraten“, macht es Heibel spannend.

Hoffen auf Genehmigung für Feuerwerks-Spektakel

Fest steht, dass ab 20  Uhr die Schlager- und Rock’n’Roll-Band „Rebel Tell“ sowie das Duo „Ragadingdong“ auf der Bühne stehen und dem Publikum mit ihrem Repertoire ordentlich einheizen werden. Wenn es alles so klappt wie erhofft, wird sich der Himmel über dem Klosterberg zu später Stunde noch in ein glitzerndes Farbenmeer aus Pyro-Effekten verwandeln – vorausgesetzt die Behörden spielen mit und genehmigen das Feuerwerks-Spektakel.

Am Sonntag verlagert sich der Schauplatz des Geschehens rund um die St. Petri-Kirche. Nach einem besonderen Festgottesdienst lädt die Stadt auf dem Kirchengelände zu einem „Markt der Möglichkeiten ein“, bei dem regionale Händler und Kunsthandwerker nicht nur ihre Waren verkaufen, sondern auch anschaulich zeigen wollen, wie diese entstanden sind. Dazu stehen am Nachmittag regelmäßige Kirchturmführungen, „Lieder zur Gitarre auf hoch und platt“ sowie ein Puppentheater auf dem Programm. Gegen 17  Uhr werden viele verschiedene Musizierende, Gruppen und Chöre aus Altentreptow das erste Festwochenende mit einem gemeinsamen Konzert in der Kirche ausklingen lassen.

„Natürlich ist das noch lange nicht alles. Bis zum 3.  Juli wird es in Altentreptow jeden Tag ein ganz besonderes Highlight geben, das von unterschiedlichen Akteuren vorbereitet wird. Den Abschluss bildet das traditionelle Kotelmannfest“, erklärt Heibel. Der Nordkurier wird ab sofort regelmäßig einzelne Höhepunkte und Aktionen näher vorstellen.

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