Messerangriff in Neubrandenburg
Amtsgericht erlässt Haftbefehl

Dem Angreifer werden zweifacher versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Dem Angreifer werden zweifacher versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Bernd Wüstneck

Bei einem Messerangriff waren in Neubrandenburg zwei Menschen schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer muss nun in Haft.

Nach dem brutalen Messerangriff eines 29-Jährigen auf seine Ex-Freundin und deren Bekannten das Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl erlassen. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Dem Mann werden zweifacher versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag der dpa sagte. Die Opfer sollen inzwischen außer Lebensgefahr sein.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Verdächtige am Freitagabend vor Zeugen zunächst auf einen 31-jährigen Deutsch-Türken, einen Bekannten der Frau, eingestochen und ihn schwer am Hals verletzt. Dann habe der 29-Jährige seine Ex-Freundin attackiert und sie schwer am Rücken verletzt. Der Täter ergriff anschließend die Flucht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz danach bei einer Bekannten fest.

Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich um eine Beziehungstat. Die lebensgefährlich verletzte 38-jährige Deutsche aus Neubrandenburg und der tatverdächtige Türke seien bis 2017 ein Paar gewesen. Der 29-Jährige schweige bisher jedoch zu den Vorwürfen.

Kommentare (1)

Hatte ein Türkenschreck, als Pferd heute gibt es ein Messerschreck