VERSUCHTER TOTSCHLAG

Anklage nach Messerattacke in Neubrandenburg erhoben

Im Juni wurde ein 33-Jähriger in Neubrandenburg niedergestochen und lebensbedrohlich verletzt. Ein 24-Jähriger muss sich nun vor Gericht verantworten.
dpa
Der mutmaßliche Täter wurde unweit des Tatorts gefasst.
Der mutmaßliche Täter wurde unweit des Tatorts gefasst. Fabian Henke
Neubrandenburg.

Im Zusammenhang mit einer Messerattacke in Neubrandenburg wird sich ein 24-Jähriger wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Wie ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte, ist jetzt Anklage gegen den Neubrandenburger erhoben worden.

Die Attacke hatte sich Ende Juni an einem Freitagabend bei einem Einkaufszentrum auf dem Datzeberg ereignet. Das 33 Jahre alte Opfer hatte laut Polizei eine stark blutende Halswunde erlitten, wurde aber rechtzeitig notoperiert und überstand die lebensgefährliche Attacke.

Passanten hatten Rettungskräfte alarmiert. Der Beschuldigte war nach dem Vorfall weggelaufen, wurde aber in der Nähe des Tatortes wieder entdeckt und gefasst. Er sitzt seither in U-Haft, macht aber keine Angaben dazu, wie der Sprecher sagte. Beide Beteiligte seien angetrunken gewesen und polizeibekannt, hieß es von den Beamten. Das Motiv sei noch unklar. Der Prozess soll am Landgericht stattfinden.

Nach dem Messerangriff kursierten im Netz zahlreiche Spekulationen, die sich jedoch als unwahr herausstellten.

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