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Apotheker sammeln für Kinder aus Krisengebieten

Andreas Kupke, Inhaber der Neubrandenburger Paracelsus-Apotheke, hat diesmal sogar drei Kalender im Angebot.
Andreas Kupke, Inhaber der Neubrandenburger Paracelsus-Apotheke, hat diesmal sogar drei Kalender im Angebot.
Andreas Segeth

Jedes Jahr werden in Apotheken Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Dieses Jahr geht das Geld an die jüngsten Bewohner des Asylbewerberheims.

Mehr als 30 Apotheker aus Neubrandenburg, Friedland, Burg Stargard und Penzlin wollen den Kindern im Neubrandenburger Asylbewerberheim helfen. Zum Ende eines jeden Jahres geben sie ihre beliebten Apothekenkalender an ihre Kunden ab – dafür wird nie ein Preis verlangt, sondern stets nur eine Spende in beliebiger Höhe, die für einen guten Zweck in der Region genutzt wird. Jede Apotheke hat individuelle Kalender im Angebot.

In diesem Jahr soll das Geld den Kindern von Kriegsflüchtlingen zugute kommenen, die es aus den Krisen­herden der Welt in das Asylbewerberheim in der Neubrandenburger Oststadt verschlagen hat. In den vergangenen Jahren kamen immer zwischen 3000 und 4000 Euro zusammen.

Derzeit sind 115 Kinder unter 14 Jahren im Asylbewerberheim im Markscheiderweg untergebracht. Bis Jahresende werden es wahrscheinlich noch mehr. Voraussichtlich ab dem 3. November werden die Kalender in den Apotheken zu haben sein. Dort sollen auch Kontaktdaten hinterlegt sein, falls die Kunden Sachspenden abgeben möchten.