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Wintereinbruch in Neubrandenburg und Umgebung

Da war noch einmal Scheibe putzen angesagt: Der Neubrandenburger Wilfried Berthold musste wie viele andere Neubrandenburger am Dienstag seinen Wagen von einem klebrigen Schneeteppich befreien.             
Da war noch einmal Scheibe putzen angesagt: Der Neubrandenburger Wilfried Berthold musste wie viele andere Neubrandenburger am Dienstag seinen Wagen von einem klebrigen Schneeteppich befreien.  
Jörg Franze

Eine geschlossene Schneedecke - damit hatte kaum noch jemand gerechnet. Doch am Dienstagvormittag zeigte sich das Wetter von seiner kalten Seite. Und das war noch nicht alles.

Kurz vor den Osterfeiertagen hatte Petrus offenbar noch einmal Lust auf ein bisschen Flockenwirbel und ließ es am Dienstagmorgen über Neubrandenburg und Umgebung für zwei, drei Stunden kräftig schneien. Wer zu Fuß unterwegs war, musste aufpassen, dass er heil an sein Ziel kam. Denn auf den Wegen bildete sich am Vormittag eine matschige Schneeschicht, die für Rutschgefahr sorgte. Der Winterdienst rückte noch einmal aus, um auf den Straßen für sichere Fahrt zu sorgen. Mit fünf Fahrzeugen war man ab 8 Uhr auf den Straßen um Neubrandenburg herum im Einsatz, erklärte Mike Fischer, Leiter der Straßenmeisterei Neubrandenburg.

Zumindest die Autofahrer hatten sich gut auf das Wetter eingestellt. In der Viertorestadt gab es am Dienstagmorgen keine glättebedingten Unfälle, teilte Verena Splettstößer von der Polizeiinspektion Neubrandenburg auf Anfrage mit. Auf der L 28 nahe der Autobahnabfahrt Neubrandenburg Ost sei allerdings ein Lkw umgekippt. Ob dieser Unfall mit glatten Straßen zu tun hatte, war aber zunächst unklar. 

Für die kommenden Tage gibt es aber keine Entwarnung: Zumindest bis zum Wochenende muss in der Region weiter mit nasskaltem und vor allem stürmischem Aprilwetter gerechnet werden, blickt Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net voraus. Tagsüber sei bei Temperaturen von vier bis acht Grad Celsius immer wieder mit Regen, vereinzelt auch mit Schnee- und Graupelschauern zu rechnen. In der Nacht würden sie Werte bis auf den Gefrierpunkt sinken, so dass auch glatte Straßen und Wege möglich sind.