BAUSTELLE LINDEBACHBRÜCKE

Arbeiten am Friedrich-Engels-Ring dauern länger

An der Ring-Kreuzung Neustrelitzer Straße bleibt die Baustelle Monate länger stehen, als eigentlich geplant war. Die Hauptschuld daran soll der Bach tragen.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Die Baustelle bleibt den Neubrandenburgern bis Dezember erhalten.
Die Baustelle bleibt den Neubrandenburgern bis Dezember erhalten.
Neubrandenburg.

Nicht schon im Mai, sondern wahrscheinlich erst im Dezember sind die Bauarbeiten über dem Lindebach in Neubrandenburg beendet. Wie der Leiter des zuständigen Straßenbauamtes in Neustrelitz, Jens Krage, auf Nordkurier-Anfrage sagte, seien hier an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Engels-Ring vor allem Probleme mit dem alten Flussbett dafür verantwortlich. „Das“, so Krage, „konnten die Baufirmen zuvor nicht wissen.“ Frühere Bauarbeiten hätten für manche Überraschung bei den Bauplanern gesorgt. Zudem, so der Fachmann, habe die große Hitze im vergangenen Sommer manche Betonarbeit auf der Baustelle verzögert. „Bei der Hitze hat nicht alles so gut und so schnell abgebunden, wie es notwendig ist“.

Begradigt fließt der kaum einen Meter tiefe Lindebach jetzt unterhalb des Fahrbahnniveaus dahin, um 2,50 Meter in Richtung Stadtmauer verlegt. Experten hoffen, dass er damit in sein ursprüngliches, jedoch in vergangenen Zeiten durch Menschenhand verändertes Bett zurück kehrt. Die Erneuerung der aus dem Jahre 1961 stammenden Lindebachbrücke sollte den ursprünglichen Planungen zufolge 3,63 Millionen Euro kosten. Das neue Bauwerk soll in der Mitte offen sein, sodass am südlichen Ende der Verkehrsinsel das Wasser des Lindebachs sichtbar wird.

Krage lobte das Verständnis der Autofahrer an und vor der Baustelle. Weil sich hier alle rücksichtsvoll verhalten, sei es in den vergangenen Monaten an der Baustelle kaum zu Problemen gekommen.

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Kommentare (3)

Diese ganze Baustelle war unsinnig!
Erstens gab es keine Baufälligkeitsanzeige für die vorhandene Brücke. Ihr einziger Nachteil: Es war eine DDR-Konstruktion.
Zweitens: Warum muss der Bach wieder in sein altes Bett? Und warum müssen die Fische nach der halben Brücke unbedingt wieder Licht sehen?
Drittens: Wenn man doch zu viel Geld hatte und unbedingt bauen musste, warum nicht NACH der Fertigstellung der INNERÖRTLICHEN?
Das Geld hätte man für die Anbindung von Feuerwehr und Rettungswache an die Innerörtliche sowie einen Radweg entlang dieser einsetzen sollen.

Das sind alles dumme Ausreden der Firma. Frage mich wie in Dubai bei der Hitze Hochhäuser gebaut werden können. Die eigentliche Ursache ist die Unfähigkeit der Firma mit der Baustelle umzugehen. Sie hat sich übernommen und wenn man 2-3 Menschen da werkeln sieht weiß man das auf Zeit und Geld gespielt wird. Es ist eine Überlebensstrategie .....

können" Zitat Ende. Kann ich Ihnen ganz einfach erklären. Dort werden die Arbeiter, fast ausschließlich Menschen aus ärmlichen Ländern, wie Sklaven behandelt, diesen Leuten werden die Pässe weggenommen und ohne Möglichkeit zum Ausreisen müssen sie unter erbärmlichsten Zuständen dort ackern oder halt als Bettler enden.
Wir hier in Deutschland betreiben eine ähnliche, allerdings weiterentwickelte, Art der Ausbeutung, auf Kosten der Steuerzahler und der ausführenden Arbeiter. Und gleichzeitig, hetzen wir gegen diese Arbeiter, woher sie auch kommen mögen.