Ein Aushang in der Scheibe der Postbankfiliale in Neubrandenburg weist darauf hin, dass eine Stunde früher geschlossen wi
Ein Aushang in der Scheibe der Postbankfiliale in Neubrandenburg weist darauf hin, dass eine Stunde früher geschlossen wird. Mirko Hertrich
Im Neubrandenburger Marktplatz-Center hat nach dem Edeka-Markt auch die Postbank wegen Krankheitsfällen kürzer auf.
Im Neubrandenburger Marktplatz-Center hat nach dem Edeka-Markt auch die Postbank wegen Krankheitsfällen kürzer auf. Mirko Hertrich
Personalengpässe

Auch die Postbank in Neubrandenburg schließt jetzt eine Stunde früher

Nach Edeka müssen sich auch die Kunden der Postbank in Neubrandenburg am Abend sputen. Die Filiale schließt eine Stunde früher, weil wegen Corona nicht genug Personal da ist
Neubrandenburg

Die Kunden in der Vier-Tore-Stadt bekommen es zu spüren: Unternehmen in der Stadt und der Region Neubrandenburg müssen wegen fehlendem Personal zunehmend ihren Service einschränken. Nach dem Edeka-Markt im Marktplatz-Center hat jetzt auch die Postbank-Filiale im gleichen Gebäude ihre Öffnungszeiten etwas verkürzt. „In Neubrandenburg haben wir derzeit mit unerwarteten Personalengpässen zu kämpfen”, teilte die Postbank in Bonn mit. Der Konzern habe sich deshalb in Absprache mit der Marktleitung darauf verständigt, noch bis zum 1. Oktober die Filiale von Montag bis Freitag jeweils eine Stunde früher zu schließen. „Derzeit gehen wir davon aus, dass sich die Personalsituation durch genesene Mitarbeitende und Rückkehrer so weit entspannt, dass wir die Filiale im Oktober wieder regulär öffnen können.”

Seit Ende August hatte bereits der Edeka-Markt ein paar Meter weiter seine Öffnungszeiten um zwei Stunden reduziert. Grund für die veränderten Öffnungszeiten waren auch hier krankheitsbedingte Ausfälle wegen Corona. Wie das Center-Management dem Nordkurier mitteilte, hat der Markt seit Montag dieser Woche wieder regulär geöffnet.

Die Personalausfälle verwundern insofern, dass die Inzidenz in der Seenplatte in den vergangenen Wochen weiter gesunken ist: Nach 288 in der Vorwoche lag sie am Freitag vergangener Woche bei 272. In Neubrandenburg betrug der Wert 203, in Friedland 215, in Neverin 227 und im Amt Stargarder Land 295. Am höchsten war die Inzidenz im Amt Demminer Land mit 294. Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage, bezogen auf 100.000 Einwohner an.

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