NORDKURIER-WÄHLERFORUM NEUBRANDENBURG

Auf den Zahn gefühlt und manchen Nerv getroffen

Beim Nordkurier-Wählerforum zeigten die Direktkandidaten keine Scheu vor Konfrontation. Die Themen, denen sie sich stellen mussten, reichten von der Forderung nach kostenlosen Kita-Plätzen über Spar-Konzepte bis hin zur Sicherheitspolitik.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Unter der Moderation von Andreas Segeth, Leitender Redakteur beim Nordkurier (Mitte), stellten sich die Direktkandidaten der großen Parteien vielen Leserfragen.
Unter der Moderation von Andreas Segeth, Leitender Redakteur beim Nordkurier (Mitte), stellten sich die Direktkandidaten der großen Parteien vielen Leserfragen. F. Zörner
Die bisherigen Landtags-abgeordneten aus der Stadt haben zu wenig dafür getan, dass Neubrandenburg im Landtag gebührend wahrgenommen wird. Das will ich ändern, die fleißigen Menschen in dieser Stadt haben das nun wirklich verdient. (Holger Hanson, Direktkandidat der CDU)
Die bisherigen Landtags-abgeordneten aus der Stadt haben zu wenig dafür getan, dass Neubrandenburg im Landtag gebührend wahrgenommen wird. Das will ich ändern, die fleißigen Menschen in dieser Stadt haben das nun wirklich verdient. (Holger Hanson, Direktkandidat der CDU) F. Zörner
Ich kenne aus meiner vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit in Neubrandenburg nun wirklich die Probleme aller Schichten in der Stadt. Deshalb weiß ich, wie sehr es sich lohnt und warum es so wichtig ist, sich für Einwohner hier einzusetzen. (Manfred Dachner, Direktkandidat der SPD)
Ich kenne aus meiner vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit in Neubrandenburg nun wirklich die Probleme aller Schichten in der Stadt. Deshalb weiß ich, wie sehr es sich lohnt und warum es so wichtig ist, sich für Einwohner hier einzusetzen. (Manfred Dachner, Direktkandidat der SPD) F. Zörner
Für mich als Politik-Neuling ist das schon sehr gewöhnungsbedürftig, jetzt durch die Stadt zu gehen und überall auf den Plakaten auch mein Gesicht zu sehen. Trotzdem will ich nie vergessen, wer ich bin und woher ich komme. (Marcel Meister, Direktkandidat der Linken)
Für mich als Politik-Neuling ist das schon sehr gewöhnungsbedürftig, jetzt durch die Stadt zu gehen und überall auf den Plakaten auch mein Gesicht zu sehen. Trotzdem will ich nie vergessen, wer ich bin und woher ich komme. (Marcel Meister, Direktkandidat der Linken) F. Zörner
Es stimmt schon, wir sind für eine transparente Politik, aber gegen den gläsernen Bürger. Wenn ich gewählt werde, habe ich doch die große Chance, noch viel mehr kennenzulernen und zu hinterfragen, um vielleicht bessere Vorschläge zu machen. (Franziska Richter, Direktkandidatin der Grünen)
Es stimmt schon, wir sind für eine transparente Politik, aber gegen den gläsernen Bürger. Wenn ich gewählt werde, habe ich doch die große Chance, noch viel mehr kennenzulernen und zu hinterfragen, um vielleicht bessere Vorschläge zu machen. (Franziska Richter, Direktkandidatin der Grünen) F. Zörner
Die Stadt Neubrandenburg spielt meiner Meinung nach leider in der Schweriner Politik nur eine sehr verschlafene Rolle und ist nicht richtig repräsentiert. Notwendig ist, dass wir dort im Landtag mal richtig auf die Tischkante hauen. (Bertram Barthel, Direktkandidat der FDP)
Die Stadt Neubrandenburg spielt meiner Meinung nach leider in der Schweriner Politik nur eine sehr verschlafene Rolle und ist nicht richtig repräsentiert. Notwendig ist, dass wir dort im Landtag mal richtig auf die Tischkante hauen. (Bertram Barthel, Direktkandidat der FDP) F. Zörner
In der Politik, auch in der in Mecklenburg-Vorpommern, schauen die etablierten Parteien dem Volk nicht mehr aufs Maul. Das wollen wir ändern und deshalb gewählt werden. (Thomas Podszuk, Direktkandidat der AfD)
In der Politik, auch in der in Mecklenburg-Vorpommern, schauen die etablierten Parteien dem Volk nicht mehr aufs Maul. Das wollen wir ändern und deshalb gewählt werden. (Thomas Podszuk, Direktkandidat der AfD) F. Zörner
Auch aus dem Publikum wurden Fragen an die Kandidaten gestellt.
Auch aus dem Publikum wurden Fragen an die Kandidaten gestellt. F. Zörner
Neubrandenburg.

Den Landtagskandidaten für die Wahl am 4. September auf den Zahn zu fühlen, war das erklärte Ziel des Nordkurier-Wählerforums am Donnerstagabend im Hotel Am Ring. Und die Diskussion vor mehr als 100 Zuhörern bewies, dass dabei so mancher Nerv getroffen wurde. Da gab es wenig Scheu vor direkter Konfrontation und Polemik – schließlich galt es, einander den Rang abzulaufen.

Bemerkenswert übrigens, dass von den sechs Disputanten drei der Generation U30 angehören, neben Bertram Barthel (FDP) auch Franziska Richter (Bündnis 90/Die Grünen) und Marcel Meister (Die Linke) – ein Signal für neue, junge Stimmen in der Politik der nahen Zukunft?

Themen wurden kontrovers diskutiert

Die Themen wiederum, die in den zuvor von Nordkurier-Lesern eingereichten und auch den am Abend aus dem Publikum gestellten Fragen lauerten, brennen nicht erst jetzt den Neubrandenburgern auf den Nägeln.

Kostenlose Kita-Plätze? Ein Ja schien mehrheitsfähig. Rücklagen im Landeshaushalt ansparen oder investieren? Während SPD-Mann Manfred Dachner zur Vorsicht riet und Barthel mit dem Hinweis auf europäische Finanzpolitik fragte, ob sich denn Sparen überhaupt noch lohne, mahnten andere, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Bei der Diskussion um das Sicherheitsempfinden der Einwohner gingen die Meinungen dann deutlich auseinander.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, dem 12. August, in der Neubrandenburger Lokalausgabe des Nordkurier.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Kommende Events in Neubrandenburg

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage