SICHERHEITSKONZEPT

Wie soll Neubrandenburg sicher werden?

Im Sicherheitsausschuss wollen die Stadtvertreter am Montag das große Sicherheitskonzept der Stadt in konkrete Maßnahmen umwandeln. Der Vorsitzende erwartet eine spannende Sitzung
Mehrere Auseinandersetzungen auf dem Neubrandenburger Marktplatz hatten die Sicherheitsdebatte einst angestoßen. Nun geh
Mehrere Auseinandersetzungen auf dem Neubrandenburger Marktplatz hatten die Sicherheitsdebatte einst angestoßen. Nun geht es um konkrete Maßnahmen. Wolfgang Dee
Neubrandenburg.

Der Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit in Neubrandeburg wird am Montagabend beraten, welche konkreten Maßnehmen aus dem Sicherheitskonzept der Stadtverwaltung umgesetzt werden sollen. 58 Seiten wurden zusammengetragen, enthalten sind auch die Ergebnisse einer Befragung aus dem vergangenen Mai, bei der 1500 Neubrandenburger Haushalte sich zur Situation der Stadt äußerten.

Videoüberwachung auf dem Neubrandenburger Marktplatz?

„Ich werde die Diskussion sicher anheizen und provozieren“, sagte der Ausschussvorsitzende Hans-Jürgen Schwanke (CDU). Es stehen zahlreiche Fragen im Raum: Soll das Ordnungsamt künftig Tag und Nacht in den Straßen präsent sein? Kommt doch die Videoüberwachung auf dem Marktplatz? Muss es in den Schulen mehr Informationsveranstaltungen gegen Einbruchsschutz und Projektarbeiten an den Schulen gegen sexualisierte Gewalt geben? Das Sicherheitskonzept selbst zählt für jeden Themenbereich umfangreiche Möglichkeiten auf.

Bußgelder für Rotsünder verdoppeln

Doch was zielführende Maßnahmen sind, dürfte jede Fraktion anders bewerten. Eine Vertreterin der Linken sagte dem Nordkurier, für ihre Fraktion komme die Prävention ganz klar vor der Repression. Hans-Jürgen Schwanke selbst würde sich durchaus härtere Strafen wünschen. „Wenn es nach mir geht, könnten die Bußgelder für Hundehalter, die die Leinenpflicht vernachlässigen, und Rotsünder im Straßenverkehr sofort verdoppelt werden“, sagte er. Dafür müsse aber auch das Ordnungsamt personell deutlich verstärkt werden. „Das hat doch alles an den Backen“, so der CDU-Ratsherr.

Dafür müsste die Stadt ordentlich Geld in die Hand nehmen. Ordnungsamtsleiter Jörg Schmiedel hatte im Mai bei einer ersten Vorstellung des Konzepts bereits vorgerechnet, dass allein die zeitliche Ausweitung der Ordnungsamtsaufgaben die Kosten auf zwei Millionen Euro jährlich steigen lassen könnte.

Am meisten stört die Befragten Hundekot und Raserei

Dass die anderen Fraktionen andere Ansätze haben, sei dem Vorsitzenden bewusst. „Aber wir haben alle das gleiche Ziel: Die Menschen sollen in der Stadt sicher leben“, sagte er. Und da gehe es nicht immer nur um die strafrechtlich relevante Kriminalität wie die zahlreichen Schlägereien auf dem Marktplatz im vergangenen Sommer. Sondern es sind eben auch die vielen kleinen und großen Ärgernisse im Alltag. Im Sicherheitskonzept der Stadt steht es ganz konkret: „Am meisten scheinen die Befragten von Hundekot (55 Prozent), überhöhten Geschwindigkeiten von Autos (46 Prozent), Müll auf den Straßen oder Grünanlagen (43 Prozent) oder aber auch Vandalismus und Graffiti (33 Prozent) gestört zu sein.“ Diesen subjektiven Störungen soll die Stadt Einhalt gebieten.

Der Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit kann dafür am Montag den Aufschlag machen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Haus der Kultur und Bildung, im großen Seminarraum von Haus C.

 

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Kommentare (13)

Ordnung ist wichtig, doch hat es wenig mit Sicherheit zu tun. Das Verbrecher nicht bestraft werden und Ausländer nicht sofort nach Hause geschickt werden wenn Sie unser Gastrecht ausnutzen, da ist der Punkt. Einbrüche in Wohnungen und die vielen Räder die geklaut werden, dass ist Sicherheit.

Langweilig. Sie brauchen dringend eine neue Platte...

Wie lautet denn Ihr Konzept?

Die Justiz muss wieder in die Lage b versetzt werden, schnell zu verhandeln.
Bagatelldelikte wie z.B. Drogenbesitz zum eigenen Verbrauch muss straffrei werden. Alleine dieser Punkt lässt viele Kapazitäten frei werden.
Umkehr der Verwaltungsreformen, sprich mehr Gerichte, bessere Ausstattung von Polizei und Justiz sollten ihr übriges tun.
Studienplätze für Jura schaffen.
Viel mehr Freizeit Möglichkeit für junge Leute.
Sprich Prävention.
Mehr Jugendarbeit/Sozialarbeit.
Wie soll das finanziert werden?
Z.B durch die freigeworden Mittel, wenn man Junkies und abhängige Menschen nicht mehr einsperren muss.
Jugendliche "Bock" auf Bildung und Karriere bekommen, dadurch arbeiten gehen und Steuern zahlen statt zu kosten.

Auszug von Ihrer Antwort: "...Drogenbesitz zum eigenen Verbrauch muss strafffrei werden."
Reaktion von mir: Haben Sie schon mal davon gehört oder gelesen, dass Menschen mit Drogen intus sich und andere Mitmenschen gefährden oder töten?
Dazu kommen noch Folgekosten z.B.: Verkehrsunfallaufnahme, Ermittlungskosten, Krankenhausaufenthalte, Entzugsklinik, Fachkräftemangel, usw. .
Gewalttaten von Personen mit Drogen im eigenen Körper gegen sich oder andere Leute sind auch wirklich schlimm.

Ganz deutlich; da entstehen traurige Schicksale.+++Und möchten Sie persönlich Eltern eines 4jährigen Kindes mitteilen, dass deren Kind für immer im Rollstuhl sitzen muss oder gar getötet wurde??????????????????????????????????.........................

Zitat von oben von Ihnen: "Alleine dieser Punkt lässt viele Kapazitäten frei werden." meine Reaktion: Das Gegenteil ist der Fall und Chaos sehr, sehr wahrscheinlich vorprogrammiert."

Ihren zuletzt geschriebenen Satz verstehe ich leider nicht wirklich. Da fehlen irgendwie am Anfang Wörter.
Davon abgesehen scheinen Sie die Jugendlichen nicht so ganz zu verstehen.
Ich selbst habe 6,7 von 7 Tagen in der Woche gearbeitet. Darüber hinaus habe ich 14 bis über 20 Tage ab Stück gearbeitet. Auch habe ich öfter mehr als 10 Stunden am Tag gearbeitet.
Viiieeelllleeeiiicccchhhhtttt können Sie sich vorstellen wie fit man danach noch ist.
Stellen Sie sich mal vor jemand der so lange arbeitet muss davor und danach noch zu seinem Wohnort fahren.
Ich bin 1x auf der Heimfahrt eingeschlafen. Allerdings war ich an dem Tag Pendler im Zug auf Schienen. Ich bin auch schon mal mit einem Taxi über Land gefahren, während der Fahrer beinahe einschlief.
Natürlich kann man immer wechseln, aber... .

antworten Sie ruhig

Schön, daß Sie sachlich antworten. So macht diskutieren auch Spaß und ergibt Sinn.

Es ist ein Irrglaube, zu denken, daß eine repressive Drogenpolitik etwas bewirkt.
Schauen Sie sich die USA oder Russland an. Ähnlich Südamerika und Asien.
Repression und der "War on Drugs" sind grandios gescheitert.
Überfüllte Gefängnisse, zerrissene Familien enorme finanzielle Ressourcen Verschwendung.
Und das Ergebnis: Die Zahl der Konsumenten steigt stetig.
In Ländern mit weniger Repression sieht man das Gegenteil. Z.B. Niederlande.
Und die schlimmste Droge, mit Abstand!!!, ist Alkohol. Vollkommen legal, beworben und akzeptiert in unserer Gesellschaft.
Tödlicher als alle illegale Drogen zusammen.

Der Mensch hat nun mal das Verlangen sich zu berauschen. Das kann man nicht weg diskutieren.
Warum also das ganze nicht entkriminalisieren, kontrollieren, besteuern? So fließen die Gelder nicht mehr den Kartellen und Berufskriminellen zu, sondern können sinnvoll benutzt werden.

Ich kann Ihnen hier Richter Müller empfehlen. Einfach mal googeln und anschauen.

Ich bin übrigens voll erwerbstätig (Eine Ausbildung zum Mechaniker, einen staatl. Techniker und ein Studium). Ich habe lange Marihuana geraucht. Da ich aus einem aufgeklärten Umfeld komme, hat es mir nie geschadet.

Das die Gefängnisse voll sind liegt schon an Drogendelikten. Es hat aber auch andere Ursachen.
Ich kenne ( nicht persönlich ) einen sehr netten Richter im Ausland. Der hat es voll drauf und bestraft aus meiner Sicht gerecht.

Uhh, finden es wirklich, wirklich richtig hier zu schreiben, dass Sie harte illegale Drogen konsumieren??? Das steht jetzt im www und ist somit auch für Minderjährige sichtbar.
Tun Sie mir bitte eingefallen, lassen es vom Nordkurier so schnell wie möglich löschen, bitte.

Es sind Menschen gestorben, weil Drogenkonsumenten in andere Leute ihr Auto gekracht sind, Fußgänger umgefahren worden, auch unter Marihuana Einfluss.
Erfragen Sie das mal persönlich bei der Polizei + ansonsten kann man das auch im Internet suchen.

Glückwunsch das Sie Ihr Leben sonst im Griff haben, eine Berufsausbildung und ein Studium Absolviert haben.

P.S.: Vielleicht werden Sie noch älter wenn Sie richtige Vitamine zu sich nehmen und mehr frische Luft suchen. Das meine ich vollkommen ernst, ne.
ohne smiley

ich will hier den Konsum gar nicht verharmlosen, aber Marihuana ist im Vergleich zu Alkohol allenfalls AUCH eine weiche Droge.
Auch sprach ich von der Vergangenheit!
Als Familienvater, der ich jetzt bin, und auch schon durch meinen Beruf, habe ich Marihuana schon lange aufgegeben.
Ich sage auch nicht: " Marihuana für Alle"
Selbstverständlich birgt auch Marihuana Gefahren.
Zumindest für Menschen die zu Sucht neigen und ganz gewiss auch für Jugendliche.
Ein Problem der Illegalität ist auch, daß die Menschen nichts über den Stoff wissen, den sie Rauchen.
Das Marihuana heutzutage ist viel potenter und psychoaktiver.
Und im Straßenverkehr hat es auch nichts zu suchen.
Aber unterm Strich ist der Konsum von Gras ebenso gefährlich oder ungefährlich wie der Konsum von Alkohol.
Und es sollte dem mündigen Bürgerv überlassen sein, ob er konsumiert oder nicht.
Ich wünsche ihnen einen schönen Abend- mit einem Glas Wein oder Saft, ganz wie es beliebt.

kopiert vom Artikel:
„Ich werde die Diskussion sicher anheizen und provozieren“, sagte der Ausschussvorsitzende Hans-Jürgen Schwanke (CDU)."

meine Reaktion dazu: Herr Schwanke ist seit viiiieeellleeenn Jahren in der Neubrandenburger Stadtpolitik aktiv.
Während dieser Zeit ist;
- die Stadt verdreckt,
- es hat Straftaten gegeben,
- viele Menschen hier waren arbeitslos,
während Stadt eigenes Geld für externe Berater ausgeben wurde, wie von Herrn OB Silvio Witt schon richtig gesagt sehr viel Geld in eine nicht sehr sehenswerte Gestaltung des Marktplatzes sowie des Ex- HKB Umbaues investiert wurde, Hotels und andere Unternehmen geschlossen wurden und werden,
eine fragwürdige inner- bzw. außerörtliche Umgehungsstraße gebaut auf die weder die Feuerwehr direkt und auch nicht die Burg Stargarder ohne einen großen Umweg auffahren können, ein extra Manager für mehr Umsatz in der Innenstadt sorgen soll usw. usw.usw.,... ach ja die NB-Bürger wurden mit einer Umfrage beschäftigt (wie viele Seiten Papier waren das insgesamt für alle?)
und wusste man Vieles davon nicht schon?
Herr Hans-Jürgen Schwanke (CDU) wurde von der Stadt Neubrandenburg ausgezeichnet (womit ich nicht einverstanden war und bin, jedoch dabei war aber deswegen NICHT applaudiert habe.)
Herr Hans-Jürgen Schwanke (CDU) wenn Sie noch irgendetwas Gutes tun wollen, nehmen Sie doch bitte selbst Ihren Pinsel in die.
In Ihrer Zeit ist das Stadtkasse so tief ins Minus gerutscht.
Es ist keine Frage, Sie haben sich als es zu spät war auch für DEN alten Baum eingesetzt, hat leider nicht funktioniert.
Es wäre an der Zeit für Sie über einen schnellen Rücktritt von allen Ihren Funktionen nachzudenken.
Schenken Sie doch Ihren Mitarbeiter die Firma.
Ich wünsche Ihnen viel Glück und Gesundheit. Sie können mir glauben ich merke es, wenn jemand dringend Urlaub/Ferien braucht.

P.S.: Auf der Erde ist es schon heiß genug.
Vielleicht kommt es heute oder morgen oder am Tag Xden Politikern doch noch in den Kopf, dass sie/Sie für alle Bürger dort herumsitzen.
"...provozieren..."? Ich wünsche mir ledig ein paar Dinge!

...gewählter Alleinunterhalter für Neubrandenburg. Demokratie und dessen Entscheidungen kann man nicht an Einzelpersonen festmachen.

Jein!
Manchmal ist Herr H.J. Schwanke der Alleinunterhalter.

"Demokratie und dessen Entscheidungen kann man nicht an Einzelpersonen festmachen." meine persönliche Antwort dazu: Doch, weil sofern sie sich nicht enthalten sie ja die Entscheidungen mittragen. Wenn sie sich enthalten, tun sie dies auch in der Regel überlegt. Bei manchen Entscheidungen ist bekannt wie die Anderen abstimmen. Wenn sich dann Einige enthalten, kann dass auch das Ergebnis beeinflussen nur sie haben dann eine "weiße Weste".

Das ich Fakenews (Falschnachrichten) zu einem Ihrer Kommentare kommentiert habe war schon richtig doll.
Wenn Sie es anders geschrieben hätten... .

Die Schweizer sind auch nicht alle zufrieden mit den Entscheidungen des Bundesrates / den Politikern.
Bei den Volksabstimmungen wollen auch nicht ständig alle mitmachen.
Quelle: Gratiszeitung, TV-Bericht

H.-J.Schwanke
Ich glaube der Bindestrich muss dazu sonst ist es nicht richtig abgekürzt.

...in die... "Hand und malern 1x gratis ein schönes Werk. Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer."