POLIZEI

Auto in Neubrandenburg komplett demoliert

So möchte man das von den Großeltern überlassene Auto nicht vorfinden. Ein abgestellter Wagen ist an der Stadthalle stark beschädigt worden.
Die Spur des Stammes der Vandalen verlor sich eigentlich im 6. Jahrhundert nach Christus. Im Neubrandenburger Kulturpark haben sie jetzt n
Die Spur des Stammes der Vandalen verlor sich eigentlich im 6. Jahrhundert nach Christus. Im Neubrandenburger Kulturpark haben sie jetzt noch mal zugeschlagen und dieses Autowrack hinterlassen. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Auf dem Messeparkplatz vor der Neubrandenburger Stadthalle ist ein geparktes Fahrzeug völlig demoliert worden. Der Berliner Halter des silbernen Mazda habe bereits Anzeige wegen Sachbeschädigung und Diebstahls erstattet, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Das Fahrzeug ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht mehr fahrbereit. Entgegen ersten Angaben wurde es bei der Tat aber nicht bewegt.

Alle vier Reifen waren platt und die Karosserie mit unzähligen Beulen überzogen. Der oder die Täter haben auch die Außenspiegel abgerissen sowie die Nummernschilder mit Berliner Kennzeichen entfernt, welche zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Wie es zu der Sachbeschädigung kam, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben.

Auto gehört den Großeltern

Der Nutzer des Fahrzeuges meldete sich beim Nordkurier und zeigte sich vollkommen entsetzt. Seinen Worten nach hat sich die Tat in der Nacht zu Freitag abgespielt. Passanten sahen den demolierten Wagen zuerst und meldeten dies am Freitag der Polizei. Eine Polizistin hatte sich dann am Sonnabend beim Fahrzeughalter gemeldet, dass das Auto beschädigt worden sei. Der junge Mann parkt sein Auto öfter in der Ecke und hatte es auch schon länger nicht mehr bewegt. "In der Ecke ist noch nie was passiert." Bei dem Pkw handelt es sich um das Auto seines Großvaters, das er nutzt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz vor Mitternacht, hatte er noch nach dem Fahrzeug geschaut. "Da war aber noch alles in Ordnung", sagte er kopfschüttelnd. Kurz darauf müssen die Täter zugeschlagen haben. Nun muss sich der Neubrandenburger darum kümmern, dass das Auto abgeschleppt und der Schaden reguliert wird. "Als ich am Sonnabend bei der Polizei fertig war, hatte keine Werkstatt mehr offen."

"Es gibt wirklich blöde Typen auf der Welt", befand dann auch die Oma des Neubrandenburgers, deren Auto geschrottet wurde. "Die haben bestimmt gedacht, jetzt zeigen wir es den ollen Berlinern." Dieses Ende haben ihr Mann und sie der treuen Familienkutsche "wirklich nicht gewünscht".

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Kommentare (1)

Diese sache scheint doch sehr unglaubwürdig. Warum zum teufel Parkt man ein Auto in der dunkelsten ecke der Stadt ? Von da aus sich die nächsten Wohnungen fußläufig ein paar Hundert Meter entfernt. Das macht doch keinen sin. Dann auch noch der letzte Parkplatz vorm See. Warum nicht weiter vorne wo die Beleuchtung noch etwas besser ist ? Die Berliner würden ihr Auto ja auch nicht in einem Dunklen weit vom Wohnort entfernten Parkplatz abstellen !? Zu Mal auf Dem Parkplatz an der stadthallte reglmässig unbekannte wilde sachen treiben und Ihre Reifen zerheizen weil sie genug geld haben für neue. Schaden um das Auto man hätte es vermeiden können. Wunder das die Versicherung bei den Informationen einspringt.