UNGLÜCKSFALL

Bahnverkehr am Neubrandenburger Bahnhof eingestellt

Wegen eines Unglücksfalls am Neubrandenburger Bahnhof kam es zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr rund um Neubrandenburg.
Nordkurier Nordkurier
Ein junger Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Ein junger Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Felix Gadewolz
Der Unglücksfall ereignete sich an der Fußgängerbrücke am Neubrandenburger Bahnhof.
Der Unglücksfall ereignete sich an der Fußgängerbrücke am Neubrandenburger Bahnhof. Jörg Franze / NK-Archiv
Der Neubrandenburger Bahnhof wurde am Montag zunächst gesperrt.
Der Neubrandenburger Bahnhof wurde am Montag zunächst gesperrt. Stefan Sauer
Neubrandenburg.

Nach einem dramatischen Zwischenfall am Neubrandenburger Bahnhof ist am Montagnachmittag der Bahnverkehr zeitweise eingestellt worden. Ein junger Mann ist dort von der Fußgängerbrücke zwischen Busbahnhof und Vogelviertel gesprungen und mit wohl lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus. Es gebe keine Anzeichen für Fremdverschulden. Der junge Mann schwebe weiter in Lebensgefahr.

Der Bahnverkehr wurde in Folge des Unfalls zunächst eingestellt und konnte wegen der nötigen Ermittlungen der Polizei zunächst nicht wieder aufgenommen werden. Bis in den Abend hinein kam es zu erheblichen Störungen im Bahnbetrieb. Ab kurz nach 18 Uhr fuhren aber die meisten Züge wieder, lediglich auf der Strecke nach Stettin gab es noch etwas länger Verzögerungen. Später am Abend waren aber wieder alle Strecken für den regulären Bahnverkehr nutzbar, wie die Bundespolizei mitteilte. Über den Gesundheitszustand des jungen Mannes wisse man aber nichts, hieß es aus der Bundespolizeiinspektion Stralsund.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es wegen eines Übermittlungsfehlers, der junge Mann sei ums Leben gekommen. Diese Angaben haben wir korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Warum wir über diesen Fall berichten

Der Nordkurier berichtet im Einklang mit dem Pressekodex normalerweise nicht oder nur sehr knapp über Selbsttötungen oder -versuche, zumal erwiesen ist, dass derartige Berichterstattung auch das Risiko von Nachahmer-Effekten birgt. In begründeten Einzelfällen weichen wir von dieser Richtlinie ab - im konkreten Fall, weil der Vorfall mitten im Berufsverkehr von vielen Menschen beobachtet wurde. Wir verzichten aber auch in solchen Fällen bewusst darauf, Einzelheiten zur Tat zu nennen.

Falls Ihre eigenen Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie mit anderen Menschen darüber! Es gibt zahlreiche, auch anonyme Hilfsangebote. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Der Anruf ist kostenlos und taucht nicht in der Telefonrechnung auf.

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Kommentare (15)

Nur weil einer mal wieder die Schnauze voll hat vom Leben, fällt dem nichts besseres ein das ausgerechnet in der Nähe der Bahn zu vollbringen zu wollen. Die Reisenden werden sich im Bahnhof sehr darüber gefreut haben fest zu sitzen.

Ihr Kommentar. Man kann sich immer wieder nur verwundert die Augen reiben, wie empathielos mancher so im Leben unterwegs ist. Und das auch noch voller Inbrunst in die Welt hinaus posaunt.

Es gibt einfachere Wege sich ins Jenseits zu befördern. Ohne das andere gleich ein Schock oder auf der Arbeit zusammen brechen.

Selbstsüchtig sind Kommentare wie ihre! Ein Menschenleben ist aus Ihrer Sicht also verzichtbar, als die Verspätung eines Zuges!? Vor zwei Tagen habe ich meinen Klassenkameraden verloren, einen jahrelangen Freund, einen Helfer und Ansprechpartner und alles was Ihnen dazu in den Sinn kommt sind solche Nichtigkeiten! Das ist selbstsüchtig! Es fehlen einem echt die Worte, wenn ich bedenke, wie viele Tränen ich und meine Mitschüler Dienstagmorgen verloren haben und dann gibt es Menschen wie sie, die nicht genügend Respekt für Familie und Freunde aufbringen können, die einen geliebten Menschen durch dieses tragische Schicksal verloren haben! Ich würde mich echt schämen an ihrer Stelle!

Ich ich ich das ist was sie schreiben. Was ist mit den Personen die angewiesen sind auf die Bahn die zur Arbeit, Schule oder auch im Urlaub fahren wollten. Dewegen konnten Bahnutzer zwischen Stralsund; Lübeck usw. die Bahn nicht nutzen. Dafür bekommen sie keinen Respekt. Im Gegenteil wo waren diese vielen Freunde usw vorher dem Unglück???

Ich verliere echt den Glauben! Viele sind auf Zugverkehr angewiesen, das ist wahr, doch ist es ja wohl ein geringes Übel im Vergleich zu dem Verlust eines Menschenlebens! Und die Abgehörigen könnten die Tat nicht riechen! Ich, und andere, die ihm nahe standen, haben keine Auffälligkeiten bemerkt. Hätte er etwas in diese Richtung angedeutet, so hätten wir was unternommen, doch so wahr es nicht. Er hatte immer jemanden zum Reden und jeder konnte mit ihm reden. Über die Brücke zu klettern und zu springen dauert wenige Sekunden, so schnell kann keiner reagieren! Ich verliere langsam den Glauben, wenn ich sowas dummes lesen muss von Menschen mit so wenig Gegphl und Empathie! Ekelhaft, wirklich.

Ich verliere echt den Glauben! Viele sind auf Zugverkehr angewiesen, das ist wahr, doch ist es ja wohl ein geringes Übel im Vergleich zu dem Verlust eines Menschenlebens! Und die Abgehörigen könnten die Tat nicht riechen! Ich, und andere, die ihm nahe standen, haben keine Auffälligkeiten bemerkt. Hätte er etwas in diese Richtung angedeutet, so hätten wir was unternommen, doch so wahr es nicht. Er hatte immer jemanden zum Reden und jeder konnte mit ihm reden. Über die Brücke zu klettern und zu springen dauert wenige Sekunden, so schnell kann keiner reagieren! Ich verliere langsam den Glauben, wenn ich sowas dummes lesen muss von Menschen mit so wenig Gegphl und Empathie! Ekelhaft, wirklich.

Die Züge sind um 18 Uhr wieder gefahren! Unser Mitschüler, Freund, Sohn liegt immer noch im Krankenhaus und wir bangen um sein Überleben!

Mkardetzky hat Recht und ich gebe noch einen drauf wenn der Mann überlebt muss er für die Kosten aufkommen. Sie eben.

Na klar. Ein Teenager, der mit seinen körperlichen und geistigen Folgen nach dem Sturz dafür aufkommen soll.. sowas bescheuertes

Seien sie vorsichtig mit Ihren Beleidigungen.

Bei solch undurchdachten, dämlichen Aussagen kann ich keinen Respekt aufbringen.

Es bleiben Beleidigungen und da sind Sie nicht auf der sicheren Seite mit ihrer Ansicht. Heutzutage kann es teuer werden da nützt Ihre Wut auch nicht viel. Denn Sie sind die jenige die in Ihrer Wut Leute mit Worten angreift.

Ich weiß wo von ich rede wenn einer vor dem Zug springt etc. kein schöner Anblick und um die Opfer der ja auch sein eigener Täter in diesem Sinne ist wird mehr Geschrei gemacht als über den der z.b. darüber gefahren ist. Das ist nunmal die Realität und die habe ich am nahesten gespürt.

Test Test